Leise, emissionsarme Straßenkehrmaschine für Freiburg
Mit der Einführung einer vollelektrischen Straßenkehrmaschine sorgte die ASF für eine leisere Stadtreinigung, wobei gleichzeitig Emissionen eingespart wurden.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Einsatz einer voll-elektrischen Straßenkehrmaschine der 2m³-Klasse |
| Projektnummer | 2017-03 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 107.760 € |
Nachhaltigkeit und Emissionsreduktion im kommunalen Fuhrpark
Das Projekt verfolgt das Ziel, die Straßenreinigung in Freiburg durch den Einsatz vollelektrischer Kehrmaschinen klimafreundlicher und leiser zu gestalten. Die herkömmlichen dieselbetriebenen Fahrzeuge verursachen trotz moderner Technik hohe CO₂-Emissionen, Schadstoffausstoß und Lärmbelastung. Mit einem jährlichen Verbrauch von rund 8.400 Litern Diesel pro Fahrzeug und einer Betriebsdauer von etwa 1.100 Stunden war der Energiebedarf erheblich. Die ASF wollte mit dem Projekt zeigen, wie sich diese Belastungen durch den Einsatz alternativer Antriebstechnologien deutlich reduzieren lassen.
Praxistest und Evaluation der vollelektrischen Kehrmaschine
Im Rahmen eines Feldversuchs setzte die ASF erstmals eine vollelektrische Kehrmaschine ein. Die Maschine war deutlich leiser und verursachte wesentlich weniger Emissionen. Trotz hoher Anschaffungskosten überzeugte sie durch niedrige Betriebskosten und eine CO₂-Einsparung von rund 27 Tonnen pro Jahr. Die Betriebskosten lagen um 82 Prozent unter denen der dieselbetriebenen Modelle. Eine umfassende Dokumentation begleitete das Projekt und bewertete Energieverbrauch, Reinigungsleistung, Geräuschentwicklung und Alltagstauglichkeit. Die Innovationsfondsförderung unterstützte die Integration der neuen Technologie in bestehende Abläufe und machte das Projekt auch für andere Städte übertragbar.
Perspektiven für eine klimafreundliche Stadtreinigung
Die positiven Ergebnisse des Pilotprojekts motivierten die ASF, den elektrischen Fuhrpark weiter auszubauen. Im Rahmen des firmeneigenen E-Mobilitätskonzepts plante sie die Anschaffung weiterer elektrischer Kehrmaschinen, Kleintransporter und Ladestationen, unterstützt durch Bundesmittel. Stadtarbeiter:innen und Anwohner:innen lobten regelmäßig den leisen Betrieb und die geringe Abgasbelastung. Auch andere Kommunen wie die Stadt Achern griffen das Thema auf und setzten ähnliche Projekte mit elektrischen Müllfahrzeugen und Geräten für die Gartenpflege um.
Drei wesentliche Projekterkenntnisse
Die technische Funktionalität der eSKM im Innenstadtgebiet konnte bewiesen werden. Alle Zielsetzungen wurden erfüllt und die Mitarbeitenden haben die technische Umstellung positiv aufgenommen.
Die Einsparungen der Betriebskosten gegenüber einer konventionellen dieselbetriebenen Staßenkehrmaschine lag im Projektzeitraum bei 82%.
Die CO2-Emmissionen konnten um rd. 25t/a gesenkt werden
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