Nachhaltigkeitscurriculum für die Schulen der Region
Ein Best Practice Modell für Bildungsarbeit zum Thema Nachhaltigkeit an Gymnasien im Freiburger Raum
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Entwicklung und Umsetzung eines Nachhaltigkeitscurriculums am THG als BestPractice-Modell für den Freiburger Raum |
| Projektnummer | 2023-05 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Umsetzung durch | Förderverein Theodor-Heuss-Gymnasium |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 33.775 € |
BNE sichtbar und wirksam in den Schulalltag integrieren
Das Projekt verfolgt das Ziel, die Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aus dem Bildungsplan Baden-Württemberg konkret und praxisnah in den Schulalltag zu integrieren. Trotz ihrer Verankerung im Bildungsplan seit 2016 bleibt BNE in der schulischen Realität oft unsichtbar oder schwer umsetzbar. Das Projekt möchte diese Lücke schließen, indem es Lehrkräften, Eltern und Schüler:innen eine klare Orientierung bietet und die strukturellen Voraussetzungen für eine nachhaltige Bildungsarbeit verbessert.
Strukturierung, Kooperation und Unterrichtsmaterialien
Im ersten Schritt werden alle BNE-relevanten Inhalte aus dem Bildungsplan der Gymnasien herausgefiltert und in einem übersichtlichen Dokument zusammengefasst. Lehrkräfte erhalten dadurch eine klare Grundlage für die Integration von BNE in den Fachunterricht. Ergänzend werden geprüfte und altersgerechte Angebote lokaler außerschulischer Partner in Freiburg identifiziert und zugänglich gemacht. Für die Einbindung dieser Lernorte in den Unterricht werden begleitende Materialien wie Arbeitsblätter und Quizformate entwickelt, die als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis dienen.
Verankerung im Schulleben: Lernorte und bauliche Maßnahmen
Um BNE nicht nur im Unterricht, sondern auch im Schulleben zu verankern, sind bauliche Maßnahmen wie Hochbeete, ein Schulgarten und ein Lern-Kubus geplant. Diese sollen als dauerhafte Lernorte dienen und in das schulinterne Curriculum integriert werden. Das Projekt startet am Theodor-Heuss-Gymnasium und soll durch seine klare Struktur auch auf andere Schulen in der Region übertragbar sein. Ziel ist eine langfristige Veränderung der Bildungslandschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Praxisbezug.
Drei wesentliche Projekterkenntnisse
Eine zentrale Erkenntnis besteht darin, dass erfolgreiche schulische Entwicklungsprozesse ein hohes Maß an Kommunikation, Kooperation und sozialem Engagement erfordern. Um Veränderungen nachhaltig umzusetzen, ist es notwendig, sowohl das Kollegium als auch die Schülerschaft kontinuierlich einzubeziehen und zu motivieren. Ohne diese partizipative Einbindung besteht die Gefahr, dass Projekte an Akzeptanz verlieren und langfristig nicht wirksam bleiben.
Darüber hinaus hat sich bestätigt, dass praxisorientiertes Arbeiten wesentlich dazu beiträgt, theoretisches Wissen zu vertiefen und nachhaltig zu verankern. Durch die praktische Anwendung werden Inhalte besser verstanden, langfristig gespeichert und im schulischen sowie außerschulischen Alltag leichter abrufbar.
Downloads und weitere Infos
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