2019-01
Auf der Suche nach dem Guten Leben
In einem Hanflabyrinth mit Stationen zu Klimaschutz und Umwelt- und Ressourcenschonung sollen die Besucher:innen Tipps für ein nachhaltiges Leben erhalten.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Auf der Suche nach dem Guten Leben |
| Projektnummer | 2019-01 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Projektträger | Eine Welt Forum Freiburg e.V. |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 73.950 € |
Nachhaltigkeit und gutes Leben erfahrbar machen
Was macht ein gutes Leben aus, und welche Rolle spielt dabei die Natur? Mit dieser Leitfrage entwickelte das Eine Welt Forum Freiburg e.V. einen entwicklungspolitischen Bildungsparcours. In Kombination mit dem bestehenden Freizeitort „Pflanzenlabyrinth“ wurden Themen wie Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch und Klima- sowie Umweltschutz vermittelt. Im Zentrum stand ein Hanffeld, in dem ein Labyrinth zum Thema „Auf der Suche nach dem Guten Leben“ angelegt wurde. Dabei wurden Lebensstile aus dem globalen Norden und Süden sowie indigene Perspektiven wie das Konzept des Buen Vivir thematisiert.
Nutzhanf als nachhaltige Lernumgebung
Die Wahl fiel bewusst auf Nutzhanf, da die Pflanze besonders ressourcenschonend ist: Sie benötigt kaum Wasser, unterdrückt Unkraut durch ihre dichte Blattstruktur und kommt ohne Pestizide oder chemische Düngemittel aus. Im Bildungsparcours wurde die Vielfalt und Nutzbarkeit dieses oft vergessenen Rohstoffs aufgezeigt und mit lokalen Initiativen verknüpft, die sich für Klima- und Wasserschutz engagieren. Gerade in heißen Sommern, wie 2018, zeigte sich, wie wichtig robuste und nachhaltige Pflanzenarten für die Landwirtschaft sind. Hanf verbessert durch seine tiefen Wurzeln die Bodenqualität und trägt zur Regeneration bei.
Bildung durch Erleben im Hanflabyrinth
Das Konzept des Parcours folgte dem Dreischritt des Globalen Lernens: Erkennen – Bewerten – Handeln. Besucher:innen bewegten sich durch das Labyrinth und erlebten dabei die Suche nach dem Guten Leben als sinnliches und symbolisches Erlebnis. Neben dem Thema Hanf wurden auch die Bereiche Boden, Ernährung und Landwirtschaft, Wohnen und Zeit behandelt. Der außerschulische Lernort im Großraum Freiburg bot Raum für Reflexion und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Ziel war es, die Teilnehmenden zu nachhaltigem Denken und Handeln zu motivieren und globale Zusammenhänge verständlich zu machen.
Drei wesentliche Projekterkenntnisse
Durch die Kombination von Bildungsparcours und dem Freizeitort Hanflabyrinth konnten wir viele Menschen animieren, sich mit Themen der Nachhaltigkeit und dem Guten Leben auseinanderzusetzen, die sonst nur schwer über die Formate des Globalen Lernens erreicht werden.
Die Themen des Parcours, wie Gutes Leben für alle möglich sein kann, stoßen auf großes Interesse. Viele Menschen wurden zum Nachdenken angeregt und auch im Bereich der Multiplikator*innen war die Nachfrage, Führungen geben zu können enorm. Dadurch zeigte sich die Aktualität und Wichtigkeit der Themen.
Landwirtschaftliche Projekte sind den Witterungsbedingungen ausgesetzt. Die Wachstumsgröße des Hanfs war nicht zu beeinflussen. Zum Glück wurden zumindest in einer Hälfte die vier Meter-Marke erreicht und das Gefühl sich verlaufen zu können hergestellt.
Downloads und weitere Infos
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