Solarfaltdach Kläranlage  

Mit Hilfe einer faltbaren Solaranlage mit vollautomatischem Betrieb soll die Kläranlage ihren eigenen Strom erzeugen

Luftaufnahme einer großen Solaranlage über einem Industriegebiet, umgeben von Bäumen und einer Eisenbahnstrecke im Hintergrund.
Projektdaten
ProjektnameSolarfaltdach Kläranlage Aistaig
Projektnummer2023-07
ProjektartBau & Anwendung
Umsetzung durchStadt Oberndorf am Neckar
Laufzeit bis
ProjektstatusNicht abgeschlossen
Fördersumme150.000 €

Klimaneutrale Kommunalverwaltung durch innovative Solarenergie

Die Stadt Oberndorf am Neckar verfolgt das Ziel, ihre Kommunalverwaltung bis 2040 klimaneutral zu gestalten. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist der verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien auf städtischem Gebiet. Mit dem geplanten Solarfaltdach über der Kläranlage Aistaig soll ein innovativer Beitrag zur Energiewende geleistet werden, der sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet und die Abhängigkeit vom Strommarkt reduziert.

Solarfaltdach als flächensparende Lösung

Die geplante Photovoltaikanlage erstreckt sich über eine Fläche von 2.040 m² und besteht aus 3x7 Faltdachbahnen mit insgesamt 756 Modulen. Mit einer installierten Leistung von 325 kWp kann ein jährlicher Solarstromertrag von 284 MWh erzielt werden – das entspricht rund 34 % des Strombedarfs der Kläranlage. Die innovative Seilbahntechnologie ermöglicht eine Überbauung der Klärbecken, wodurch bereits genutzte Flächen effizient zur Stromerzeugung verwendet werden. Der vollautomatische Betrieb durch einen Wetter-Algorithmus schützt die Anlage vor extremen Wetterbedingungen und sorgt für eine zuverlässige Stromproduktion – auch im Winter.

Mehrwert für Umwelt, Mitarbeitende und Bürger_innen

Neben der CO₂-Reduktion und Einsparung von Energiekosten bietet das Solarfaltdach weitere Vorteile: Die Module verschatten die Becken, was die Algenbildung reduziert und die Mitarbeitenden vor Witterungseinflüssen schützt. Die Leichtbauweise und hohe Aufständerung erleichtern Wartungsarbeiten und verbessern die Zugänglichkeit. Für die Stadt bedeutet das Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit und Klimaschutz – mit direktem Nutzen für Verwaltung, Bevölkerung und Umwelt.

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