Brennstoffzelle für den Rappenecker Hof
Eine Brennstoffzellenanlage ergänzte die autarke Stromversorgung des Rappeneckerhofs bei Oberried.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Forschungsprojekt Brennstoffzellen zur dezentralen Stromversorgung |
| Projektnummer | 2002-15 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Fraunhofer ISE |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 250.000 € |
Autarke Stromversorgung erweitern
Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde die bestehende, vom öffentlichen Stromnetz unabhängige Energieversorgung des Rappenecker Hofs bei Oberried um eine Brennstoffzellenanlage ergänzt. Der Hof wurde bereits durch eine Photovoltaik- und eine Windkraftanlage mit Strom versorgt. Ziel des Projekts war es, die autarke Energieversorgung durch eine weitere innovative Technologie zu erweitern.
Brennstoffzelle zur Stromerzeugung einsetzen
Die 2002 installierte Brennstoffzelle benötigte im Vergleich zum zuvor eingesetzten Dieselgenerator nur etwa halb so viel Energie. Anders als ein Verbrennungsmotor erzeugte sie Strom durch eine chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff. Dabei entstanden keine Schadstoffe, sondern lediglich Wasser. Der benötigte Wasserstoff wurde jedoch noch aus Gasflaschen bezogen und musste besonders rein sein, wodurch die Anlage für einen dauerhaften Einsatz vergleichsweise teuer blieb.
Kombination aus Wind-, Solar- und Brennstoffzellentechnik
Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) überwachten die Anlage aus der Ferne, sodass für die Hofbesitzer nur ein geringer Wartungsaufwand entstand. Im Projekt wurde darauf hingewiesen, dass künftig auch Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen genutzt werden könnte. Mit der Kombination aus Brennstoffzelle, Windkraft- und Photovoltaikanlage galt der Rappenecker Hof als Beispiel für eine autarke und umweltfreundliche Energieversorgung.
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