Ein neues Leben für Solarbruchzellen
Solarbruchzellen als Grundbaustein für ein Bausatzsystem für Schüler*innen, das verspricht Bildungseffekte und macht zugleich die Solarindustrie effektiver.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Ein neues Leben für Solarbruchzellen |
| Projektnummer | 2009-12 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Umsetzung durch | ULOG Freiburg |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 6.640 € |
Nachhaltige Nutzung von Solarbruchzellen
Bei der Herstellung von Photovoltaikmodulen fallen sogenannte Solarbruchzellen an, die von den Herstellern bislang entsorgt oder exportiert wurden. Ziel des Projekts der Freiburger Solartechnologiefirma ULOG war es, diese bislang kaum genutzten Materialien sinnvoll weiterzuverwenden. Daraus entstand ein Konzept, das sowohl zur Abfallvermeidung beiträgt als auch erneuerbare Energien für eine junge Zielgruppe praktisch erfahrbar macht.
Solar-Bausatz für kleine Ladegeräte
ULOG entwickelte aus den Solarbruchzellen ein Bausatzsystem, mit dem sich mit einfachen technischen Grundkenntnissen ein kleines Ladegerät mit einer Leistung von 12 Volt herstellen lässt. Der Bausatz ermöglicht es, elektronische Geräte wie Handys, Notebooks oder MP3‑Player mit Solarstrom zu laden. Beim Zusammenbau lernen die Nutzer gleichzeitig die Funktionsweise von Solarzellen kennen. Neben dem praktischen Nutzen steht damit auch ein pädagogischer Aspekt im Mittelpunkt des Projekts.
Einsatz an Schulen und internationales Interesse
Die Bausätze richten sich vor allem an Jugendliche und werden daher überwiegend an Schulen angeboten. Nachdem ULOG das Set bis zur Produktionsreife entwickelt hatte, kamen zunächst 100 Bausätze an Schulen zum Einsatz. Das Projekt zeigt zudem ein großes Potenzial über den lokalen Einsatz hinaus: Das Interesse reicht bis ins Ausland, unter anderem meldeten sich bereits Interessenten aus Burkina Faso bei dem Unternehmen in Freiburg.
Downloads und weitere Infos
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