Erste deutsche Passivhausschule
Das Justus-von Liebig-Berufsschulzentrum in Waldshut war 2003 die erste deutsche Schule im Passivhaus-Standard.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Schulneubau im Passivhaus-Standard |
| Projektnummer | 2003-02 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Landkreis Waldshut |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 220.000 € |
Erste Schule in Deutschland im Passivhaus-Standard
Mit dem Neubau der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut entstand 2003 die erste Schule Deutschlands im Passivhaus-Standard. Das Projekt sollte zeigen, dass energieeffizientes Bauen auch bei großen Schulgebäuden möglich ist. Durch verschiedene bauliche und technische Maßnahmen kam die Schule nahezu ohne konventionelle Heizungsanlagen aus.
Energieeffiziente Technik für Heizung, Kühlung und Beleuchtung
Eine luftdichte Gebäudehülle und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nutzten die Wärme der Abluft, um den Energiebedarf zu senken. Besonders gut gedämmte Außenwände, Tageslichtbeleuchtung und ein effizienter Sonnenschutz sorgten für ein angenehmes Raumklima. Zusätzlich öffneten sich nachts automatisch die Fenster, um die Räume mit kühler Außenluft zu temperieren. Bei hohen Temperaturen wurde die Abluft mithilfe von Sprühwasser gekühlt und nutzte diesen Effekt, um die einströmende Frischluft abzukühlen.
Energieeffizienz anschaulich vermitteln
Das Gebäudekonzept sparte Energie und Betriebskosten und vermittelte den Schülerinnen und Schülern des beruflichen Gymnasiums, des Berufskollegs und der Berufsfachschule das Thema Energieeffizienz auf praktische Weise. Die Justus-von-Liebig-Schule wurde im Projekt als herausragendes Beispiel dafür beschrieben, dass energieeffizientes Bauen auch bei großen Gebäuden erfolgreich umgesetzt werden kann.
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