Forschungsbau im Passivhausstandard
Das neuerbaute Institut für Umweltmedizin demonstriert die Potentiale für ökologische Hochschulbauten.
)
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Neubau Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene |
| Projektnummer | 2004-04 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Universitätsbauamt Freiburg |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 200.000 € |
Energieeffizientes Forschungsgebäude im Passivhausstandard
Mit dem Neubau des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene entstand ein Forschungsgebäude im Passivhausstandard. Das Projekt sollte zeigen, dass sich auch Gebäude mit hohen technischen und hygienischen Anforderungen energieeffizient und klimafreundlich errichten lassen. Das zuvor auf mehrere Gebäude der Universitätsklinik Freiburg verteilte Institut wurde dafür an einem Standort zusammengeführt.
Innovative Technik für Heizung, Kühlung und Lüftung
Der Neubau wurde im Passivhausstandard errichtet und nutzte verschiedene innovative Ansätze zur Energieeinsparung. Dazu gehörte eine Lüftungsanlage, die die Luft dank moderner Technik nur halb so häufig wechselte wie in der Norm vorgesehen und dennoch die Anforderungen für den Umgang mit gefährlichen Stoffen erfüllte. Hinter der Glasfassade erwärmte die Sonne die Luft, die im Winter zur Beheizung der Räume genutzt wurde. Im Sommer kühlten Erdregister die Zuluft, während in die Betondecken integrierte Rohrschlangen das Gebäude auf einer nahezu konstanten Temperatur hielten.
Vorbild für klimafreundliche Hochschulbauten
Durch die Nutzung natürlicher Ressourcen benötigte das Institut weniger Energie zum Heizen und Kühlen als vergleichbare Gebäude. Das Projekt zeigte, dass auch unter den strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften im Forschungsbereich energieeffizientes und klimafreundliches Bauen möglich ist. Im Projekttext wurde der Neubau daher als Vorbild für andere Universitätsgebäude beschrieben.
Einblicke in weitere Förderprojekte
)
2024-A-003 | Freiburg
PV20plus - Photovoltaik nach 20 Betriebsjahren
Lohnt es sich, alte PV-Anlagen weiter zu betreiben? PV20plus hilft, diese Frage im Interesse der Betreiber_innen und der Umwelt zu beantworten.
)
2026-B-001 | Freiburg
Mehr Region auf dem Teller
Das Projekt stärkt Anbau, Verarbeitung und Vermarktung regionaler Hülsenfrüchte für eine nachhaltige Ernährung.
)
2025-B-005 | Emmendingen
Vom Klärschlamm zum Pflanzendünger
Klärschlamm wird zum Dünger: so kommt Phosphor zurück in den Kreislauf. Nachhaltig, gesetzeskonform und ressourcenschonend