Heizungsnetze hydraulisch optimieren 

Erstellen eines Leitfaden zur hydraulischen Optimierung von Heizungsnetzen.

Ein Mann in einem blauen Pullover überprüft und justiert Ventile an einem komplexen Netz aus industriellen Rohrleitungen und Maschinen in einer Werkstatt.
Projektdaten
ProjektnameHydraulische Optimierung von Heizungsnetzen
Projektnummer2006-11
ProjektartForschung & Studien
Umsetzung durchStädte Lörrach + Weil am Rhein
Laufzeit bis
ProjektstatusAbgeschlossen
Fördersumme35.000 €

Hohe Energieverluste in kommunalen Heizungsnetzen reduzieren

Ziel des Projekts war es, zu zeigen, dass ein hydraulischer Abgleich von Heizungsanlagen weniger aufwändig ist als häufig angenommen. Da nur etwa ein Zehntel der Heizungsnetze in Deutschland hydraulisch optimiert ist, kommt es oft zu unnötig hohem Stromverbrauch, überdimensionierten Pumpen und einer ungleichmäßigen Wärmeverteilung. Besonders bei Kommunen mit großen und häufig veralteten Heizungsnetzen sind die Energieverluste entsprechend hoch. Das Projekt sollte Wege aufzeigen, dieses Einsparpotenzial besser zu nutzen.

Heizungscheck in Weil und Lörrach

Um die Möglichkeiten eines hydraulischen Abgleichs beispielhaft zu demonstrieren, führten die Städte Weil und Lörrach gemeinsam mit dem Freiburger Energieplanungsbüro Econzept einen Heizungscheck durch. Dabei erfassten Handwerker den Ist-Zustand der Heizungsanlagen und untersuchten, wie sich die Systeme mithilfe passender Ventile und Pumpen optimieren lassen. Die gewonnenen Erkenntnisse bildeten die Grundlage für die weitere Aufbereitung der Ergebnisse.

Leitfaden für die Heizungsoptimierung

Auf Basis des Heizungschecks entstand ein kostenloser Leitfaden für Kommunen. Er enthält Checklisten und ein standardisiertes Verfahren, das die Optimierung bestehender Heizsysteme erleichtert. Das Projekt zeigt, dass sich mit bekannten Methoden Energie und Kosten sparen lassen, ohne ältere Heizungssysteme austauschen zu müssen. Gleichzeitig schafft der Leitfaden eine Grundlage dafür, den hydraulischen Abgleich auch in weiteren kommunalen Gebäuden umzusetzen und die Erfahrungen auf andere Kommunen zu übertragen.

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