Innovativ gefiltertes Regenwasser
Die Studie untersucht, wie man Regenwasser bereits im Kanal säubern und so auf teure Klärbecken verzichten kann.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Regenwasserbehandlung Gewerbegebiet Haid |
| Projektnummer | 2008-05 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Eigenbetrieb Stadtentwässerung |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 138.653 € |
Platzsparende Regenwasserbehandlung
Mit dem Projekt untersuchte der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Freiburg, wie Regenwasser kostengünstiger und platzsparender behandelt werden kann. Ziel war es, Alternativen zu herkömmlichen Regenklärbecken zu entwickeln, deren Bau mit einem hohen Flächenbedarf und damit hohen Kosten verbunden ist. Die Studie sollte zeigen, wie sich die Wasserqualität verbessern lässt, ohne zusätzliche Klärbecken bauen zu müssen.
Vorhandene Kanäle übernehmen die Reinigung
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, ob die Reinigung des Regenwassers bereits im bestehenden Kanalnetz erfolgen kann. Statt den im Regenwasser enthaltenen Schmutz in separaten Regenklärbecken abzuscheiden, sollten vorhandene Kanäle für die Behandlung des Wassers genutzt werden. Dadurch könnten aufwendige und raumintensive Anlagen entfallen. Das Projekt verfolgte damit einen neuen Ansatz, um Regenwasser effizienter und flächensparender zu behandeln.
Wissenschaftliche Grundlagen für neue Verfahren
Für die Untersuchung analysierten Wissenschaftler der Universitäten Stuttgart und Darmstadt, welche Fest- und Schadstoffe im Regenwasser enthalten sind und wie sich der Regenwasserabfluss unter unterschiedlichen Bedingungen vorhersagen lässt. Die gewonnenen Erkenntnisse lieferten wichtige Grundlagen für die Entwicklung neuer Verfahren zur Regenwasserbehandlung und zeigten Möglichkeiten auf, die Reinigung von Regenwasser künftig stärker in bestehende Kanalsysteme zu integrieren.
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