Innovative Verbandskläranlage
Die innovative Kläranlage konzentriert den Klärschlamm und gewinnt daraus Biogas und Dünger.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Innovative Schlamm- und Filtratwasserbehandlung zur Reduzierung der Emissionen in der Biosphäre |
| Projektnummer | 2005-14 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Abwasserzweckverband Mittleres Wutachtal, Wutöschingen |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 51.000 € |
Klärschlamm effizienter verwerten
Die renovierte Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbandes Mittleres Wutachtal wurde um eine innovative Anlage zur Behandlung von Klärschlamm und Filtratwasser erweitert. Ziel des Projekts war es, die anfallenden Stoffe effektiver zu nutzen und die Energieeffizienz der Kläranlage zu verbessern. Dafür untersuchten Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) zunächst die einzelnen Anlagenteile sowie Schlammproben.
Neue Technik für die Schlammbehandlung
Auf Grundlage der Untersuchungen wurde ein neuer Faulturm errichtet. Die Anlage filterte Wasser aus dem Klärschlamm und entfernte daraus bis zu 90 Prozent des Stickstoffs. Das gewonnene Ammoniumsalz konnte als Dünger genutzt werden. Gleichzeitig ließ sich der verbleibende Restschlamm platz- und energiesparender weiterverarbeiten und erzeugte zusätzlich mehr Biogas.
Biogas und Dünger aus Abwasser gewinnen
Das bei der Behandlung entstehende Biogas wurde für den Betrieb einer Gasheizung genutzt, die nahezu den gesamten Energiebedarf der Kläranlage deckte. Die Expertinnen und Experten evaluierten das Projekt über einen längeren Zeitraum. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten dazu beitragen, dass die innovative Methode künftig auch von anderen Gemeinden genutzt werden kann.
Downloads und weitere Infos
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