IT-basierte Photovoltaik-Kampagne 

Um die Attraktivität von PV-Anlagen zu steigern und so den Ausbau in Freiburg zu fördern, wurden innovative Formate zur Information von Bürgern entwickelt.

Drei Personen stehen neben einem Solarenergie-Modell auf einem Wagen, neben dem ein Schild für Solarenergie steht. Der Raum ist mit Kunstwerken und kunstvollen Dekorationen ausgestattet.
Projektdaten
ProjektnameIT-basierte Photovoltaik-Kampagne
Projektnummer2017-11
ProjektartUmweltkommunikation
Umsetzung durchUmweltschutzamt Stadt Freiburg
Laufzeit bis
ProjektstatusAbgeschlossen
Fördersumme0 €

Neue Wege zur Förderung von Solarenergie

Die Stadt Freiburg plante, den Anteil der Solarenergie am Stromverbrauch deutlich zu steigern, um ihre Klimaschutzziele zu erreichen. Hintergrund war der seit 2012 rückläufige Ausbau von Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet. Trotz wirtschaftlicher Vorteile wurden PV-Anlagen in der Öffentlichkeit zunehmend als unattraktiv wahrgenommen, unter anderem wegen sinkender Einspeisevergütungen. Eine neue Informationskampagne sollte diesem Trend entgegenwirken und bisher wenig erreichte Zielgruppen gezielt ansprechen.

Digitale Formate für gezielte Ansprache

In Zusammenarbeit mit der Energieagentur Regio Freiburg und fesa e. v. entwickelte die Stadt eine IT-gestützte Kampagne, die klassische Formate wie Flyer und Messeauftritte um digitale Angebote ergänzen sollte. Geplant waren Webinare, E-Books, E-Mailverteiler und Online-Foren, die individuell auf den Wissensstand potenzieller Bauherren zugeschnitten werden konnten. Auch individuelle Beratungen und interaktive Austauschformate waren vorgesehen, um Vorbehalte gegenüber PV-Anlagen offen zu thematisieren.

Rückzug trotz ambitionierter Ziele

Die Kampagne verfolgte das Ziel, den jährlichen Ausbau von PV-Anlagen bis 2017 auf 1,5 bis 2 Megawatt zu steigern. Zudem sollten die entwickelten Module auch anderen Städten zur Verfügung stehen. Trotz dieser ambitionierten Ansätze wurde das Projekt nach der Bewilligung jedoch zurückgezogen und nicht umgesetzt. Die geplanten Maßnahmen blieben somit im Konzeptstadium.

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