Mehr Güterverkehr auf die Schiene
Mit der Vorbereitung des Cargo Rail Lines System in Südbaden kann der Güterverkehr in Zukunft stärker auf die Schiene verlagert werden.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Verlagerung von Güterverkehr auf Schienen |
| Projektnummer | 2006-15 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Klaus Heidler Solar-Consulting und TCI Röhling Transport Consulting International |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 49.925 € |
Cargo Rail Lines im Güterverkehr
Ziel des Teilprojekts „Verlagerung von Güterverkehr auf Schienen“ war es, das neue Logistikkonzept Cargo Rail Lines (CaRL) bekannt zu machen und mögliche Kunden anzusprechen. Dazu gehören Unternehmen und Privatbahnen, die sich an das CaRL-Netz anschließen können, aber auch Speditionen. Diese sind wichtig, um die Güter vom Bahnterminal zu den Kunden zu transportieren.
Teilladungen auf der Schiene
Das schienengebundene Logistikkonzept Cargo Rail Lines (CaRL) bietet eine Lösung für Lieferaufträge, die zu klein sind, um einen LKW vollständig auszulasten. Geplant sind bundesweit 20 Terminals, die über das Schienennetz miteinander verbunden sind. Dort können Züge innerhalb von 20 Minuten vollautomatisch mit Paletten oder Logistikboxen beladen werden. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde legen die Züge nachts Strecken von bis zu 900 Kilometern zurück.
Speditionen als Logistikpartner
Im Teilprojekt CaRL-Prep organisierte Heidler Solar Consulting Workshops für Speditionen der Region. Das Konzept verbindet die Flexibilität von LKWs mit den Vorzügen des Schienenverkehrs und kann so dazu beitragen, Kapazitätsengpässe auf den Straßen zu mildern. Darüber hinaus zeigt das Projekt das Potenzial zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen: Allein mit vier Zügen pro Tag ließen sich in Südbaden jährlich rund 4.000 Tonnen CO₂ einsparen.
Downloads und weitere Infos
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