2022-07

StartUp17 – Social Entrepreneurship als Impuls zur regionsweiten Förderung von Innovationen und nachhaltigen Entwicklungen an Schulen 

Mit Social-Entrepreneurship und Design-Thinking-Prozess zur Bildung einer mündigen, kreativen und an Nachhaltigkeit orientierten jungen Generation.

Eine Broschüre mit bunten Symbolen für nachhaltige Entwicklungsziele liegt auf einer Holzoberfläche in einer verschwommenen Büroumgebung.
Projektdaten
ProjektnameStartUp17 – Social Entrepreneurship als Impuls zur regionsweiten Förderung von Innovationen und nachhaltigen Entwicklungen an Schulen
Projektnummer2022-07
ProjektartUmweltkommunikation
ProjektträgerGrünhof e.V., Social Innovation Lab
Laufzeit bis
Fördersumme20.321 €

Ein Macher:innen-Mindset für Nachhaltigkeit entwickelt

Das Projekt StartUp17 setzte sich zum Ziel, junge Menschen zu selbstbewussten Gestalter:innen einer nachhaltigen Zukunft zu machen. Im Schulalltag entstand ein Raum, in dem Verantwortung, Kreativität und ökologisches Bewusstsein gefördert wurden. Die Schüler:innen lernten, wie sie ihre Ideen in die Tat umsetzen konnten – mit Blick auf die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen. Dabei ging es nicht nur um Wissen, sondern um ein neues Mindset: anpackend, lösungsorientiert und zukunftsgewandt.

Social Entrepreneurship traf Design Thinking

StartUp17 verbindet ökologische Bildung mit unternehmerischem Denken. In interaktiven Formaten erfuhren die Schüler:innen, wie sie soziale und ökologische Herausforderungen mit kreativen Ideen und unternehmerischen Werkzeugen lösen konnten. Statt nur zuzuhören, wurden sie selbst aktiv: Sie wählten ein Umweltthema, das ihnen wichtig war, analysierten die Ursachen und entwickelten im Rahmen eines Design-Thinking-Prozesses eigene Lösungsansätze. Diese wurden getestet, weiterentwickelt und, wenn möglich, direkt umgesetzt. So wurde aus einer Idee ein greifbares Projekt.

Von Workshops bis Bildungsfestival

Das Projekt bietet vielfältige Formate, von Tagesworkshops über Projektwochen bis hin zu einem ganztägigen Bildungsfestival. Themen wie Ernährungssicherheit, Wasserschutz, Ressourcenschonung und nachhaltige Lieferketten standen im Mittelpunkt. Als Inspiration dienten echte Social Entrepreneurs, die ihre Erfahrungen teilten und zeigten, wie nachhaltige Ideen Realität werden konnten. Begleitet wurde das Projekt durch eine wissenschaftliche Wirkungsmessung in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg. So entstand nicht nur ein Bildungsangebot, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Wirkung von Social Entrepreneurship im Kontext von Nachhaltigkeit.

Drei wesentliche Projekterkenntnisse

  • Die Nachfrage nach alternativen BNE-Konzepten ist groß. Social Entrepreneurship mit BNE zusammenzudenken überzeugt nicht nur im Bildungsbereich, sondern auch bei Akteuren aus der Wirtschaftswelt. Das Konzept findet Anklang bei ihnen und bei einer breiten Öffentlichkeit, wodurch Vernetzung und Verbreitung des Ansatzes gut gelingen.

  • Startups und Unternehmen haben ein großes Interesse daran, mit der jungen Generation in Kontakt zu kommen. Die Freude bei der Vernetzung zwischen Schule und Arbeitswelt besteht von beiden Seiten. Sowohl Schüler*innen als auch Unternehmen sind an einem persönlichen Austausch interessiert und möchten die jeweilige Perspektive kennenlernen.

  • Auf die Inspiration muss Transformation folgen. Schüler*innen, Lehrende und auch Akteure aus der Praxis wollen noch einen Schritt weiter gehen. Nach der Inspiration müssen daher Wege aufgezeigt und Begleitung angeboten werden, wie auch in die praktische Umsetzung gekommen werden kann.

Downloads und weitere Infos

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