Wasserressourcenmanagement Staufener Bucht
Klimawandel und Wasserverfügbarkeit in der Staufener Bucht - wie kann auch in Stresssituationen eine nachhaltige Grundwassernutzung gewährleistet werden
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Zukunftsorientiertes Wasserressourcenmanagement mit Schwerpunkt landwirtschaftliche Beregnung: Ein partizipativer Rahmenplan für das Grundwassersystem der Staufener Bucht |
| Projektnummer | 2022-009 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | GIT HydroS Consult GmbH |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Laufend |
| Fördersumme | 148.595 € |
Nachhaltige Bewirtschaftung von Grundwasser im Klimawandel
Das Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung eines Bewirtschaftungsmodells für das Grundwassersystem der Staufener Bucht, das eine nachhaltige Nutzung auch unter den Bedingungen des Klimawandels ermöglicht. Dabei sollen Nutzungskonflikte zwischen Trinkwasserversorgung und landwirtschaftlicher Bewässerung frühzeitig erkannt und durch vorausschauende Planung vermieden werden. Das Projekt schafft eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Ressourcennutzung in einer Region mit hohem Nutzungsdruck.
Modellierung und Szenarienentwicklung
Zur Bewertung der klimawandelbedingten Auswirkungen auf das Grundwasser werden verschiedene Szenarien herangezogen – darunter mittelfristige Klimaprojektionen des KLIWA-Projekts, ein kurzfristiges eigenes Szenario sowie ein bestehendes Grundwassermodell, das zum Bewirtschaftungsmodell erweitert wird. Zusätzlich wird die zukünftige Wasserbedarfsentwicklung für Trinkwasserversorgung und Landwirtschaft analysiert. Die Resilienz des Systems wird unter Berücksichtigung klimatischer Extremereignisse und eines Worst-case-Szenarios bewertet.
Pilotgebiet und Übertragbarkeit
Die Staufener Bucht dient als Pilotgebiet für die Studie, da hier besonders viele klimawandelbedingte Nutzungskonflikte auftreten. Das Projekt wird ergebnisoffen und unter Einbezug aller relevanten Interessengruppen durchgeführt – darunter Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Die entwickelte Methodik und der Projektansatz sind auf andere Einzugsgebiete übertragbar und leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Wasserressourcen in Baden-Württemberg und darüber hinaus.
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