Lebensraum Acher
Untersuchung darüber, wieviel Wasser im Mutterfluss bleiben muss und wieviel für Wasserkraftnutzung ausgeleitet werden darf
)
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Wassereinspeisung des Mühlbaches der Stadt Achern |
| Projektnummer | 2007-01 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Stadt Achern |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 5.600 € |
Nutzungskonflikt zwischen Wasserkraft und Gewässerökologie
Ziel des Projekts „Wassereinspeisung des Mühlbaches der Stadt Achern“ war es, den Nutzungskonflikt zwischen der Erzeugung regenerativer Energien durch Wasserkraft und den Anforderungen von Tier- und Pflanzenwelt zu untersuchen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie viel Wasser in der Acher verbleiben muss, um die ökologische Lebensfähigkeit des Gewässers zu erhalten. Gleichzeitig wurde betrachtet, wie viel Wasser für die Wasserkraftnutzung ausgeleitet werden kann.
Computermodell analysiert verschiedene Nutzungsszenarien
Für die Untersuchung wurde das Computermodell CASiMiR des Instituts für Wasserbau der Universität Stuttgart eingesetzt. Das Programm bildet unterschiedliche Szenarien anhand von Faktoren wie Wassertiefe und Strömungsgeschwindigkeit ab. Zusätzlich flossen Daten zu den Leitfischarten Bachforelle und Barbe in die Berechnungen ein. So konnten die Auswirkungen verschiedener Wasserführungen auf den Lebensraum im Fluss untersucht werden.
Stadt Achern wägt Stromerzeugung und Lebensraumfunktion ab
Die Stadt Achern nutzte die Ergebnisse, um Einschränkungen der Lebensraumfunktion und mögliche Produktionsausfälle bei der Stromerzeugung gegeneinander abzuwägen. Dadurch wurde sichtbar, welche Folgen unterschiedliche Wasserentnahmen sowohl für die ökologische Lebensfähigkeit der Acher als auch für die Nutzung der Wasserkraft haben können.
Downloads und weitere Infos
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