Neue Wege der Stickstoffdüngung
Feldversuch der Stickstoffdüngung nach der CULTAN-Methode
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | CULTAN-Projekt |
| Projektnummer | 2008-02 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | Landratsamt Breisg.-Hochschw., FB Landwirtschaft |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 249.124 € |
Nachhaltige Düngung für Kartoffeln und Mais
Das vom Technologiezentrum Wasser (TZW) Karlsruhe durchgeführte Projekt untersuchte, wie sich Kartoffeln und Mais mit geringeren Umweltbelastungen düngen lassen. Ziel war es, den Eintrag von Nitrat ins Grundwasser zu verringern und gleichzeitig die Freisetzung des klimaschädlichen Lachgases zu reduzieren. Dafür wurde das Düngungsverfahren CULTAN getestet, das die Nährstoffversorgung der Pflanzen gezielter gestalten soll.
CULTAN-Düngung im Praxistest
Sechs Partnerlandwirte setzten die CULTAN-Düngung in einem dreijährigen Feldversuch auf ihren Flächen ein. Dabei wurden die Nährstoffe bereits bei der Aussaat als kleine Depots direkt im Wurzelbereich der Pflanzen im Boden platziert. Dadurch konnten die Pflanzen die Nährstoffe gezielt aufnehmen und zusätzliche Düngefahrten vermieden werden. Gleichzeitig sollte verhindert werden, dass Nährstoffe ins Grundwasser gelangen oder als Lachgas in die Atmosphäre freigesetzt werden.
Klimaschutz und Gewässerschutz durch präzise Düngung
Im Rahmen des Projekts wurden die Auswirkungen der CULTAN-Düngung auf Erträge, Nährstoffverluste und Umweltwirkungen untersucht. Dazu werteten die Forschenden die Ergebnisse der Versuchsflächen aus und verglichen sie mit herkömmlichen Düngeverfahren. Die gewonnenen Erkenntnisse zeigten, welches Potenzial innovative Düngungstechniken für eine effizientere Landwirtschaft sowie für den Schutz von Klima und Wasser haben.
Downloads und weitere Infos
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