Tagesstätte im Niedrigenergiestandard für Buggingen
Mit dem Einsatz eines solargeothermischen Systems, einer Kombination aus Solarenergie und Wärmepumpen, gelingt ein Neubau in nachhaltiger Bauweise.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Kindertagesstätte Seefelden |
| Projektnummer | 2012-18 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Umsetzung durch | Gemeinde Buggingen |
| Laufzeit | bis |
| Projektstatus | Abgeschlossen |
| Fördersumme | 55.555 € |
Neubau einer energieeffizienten Kindertagesstätte in Buggingen
Auf dem Gelände der alten Grundschule errichtete die Gemeinde Buggingen eine neue Kindertagesstätte im Niedrigenergiestandard. Ziel des Projekts war es, ein energieeffizientes Gebäude zu schaffen und dabei innovative Technologien einzusetzen, die bislang vor allem im Wohnungsbau genutzt wurden. Mit der Umsetzung der neuen Kita verbindet die Gemeinde den Ausbau der Kinderbetreuung mit einem nachhaltigen Gebäudekonzept und einem sparsamen Umgang mit Energie.
Solargeothermisches Heiz- und Kühlsystem
Zentraler Bestandteil des Energiekonzepts ist ein solargeothermisches System. Ein unverglaster Metalldach‑Solarkollektor erwärmt Wasser, das im Sommer über ein Röhrensystem in den Boden geleitet wird und dort das Erdreich aufheizt. In der kalten Jahreszeit entzieht eine Wärmepumpe dem Erdreich diese gespeicherte Energie, um das Gebäude zu beheizen. Durch diese Kombination sinkt der Strombedarf der Wärmepumpen deutlich. Ergänzend kommt eine Lüftungsanlage zum Einsatz, die mithilfe von CO₂‑Sensoren die Luftqualität überwacht und Wärme aus der Abluft zurückgewinnt. Dadurch wird der Energieverbrauch weiter reduziert.
Vorreiterrolle für nachhaltiges Bauen in kleinen Gemeinden
Mit der Kombination aus Solarenergie, Geothermie und effizienter Lüftungstechnik nimmt die Gemeinde Buggingen eine Vorreiterrolle unter kleinen Kommunen ein. Die Kindertagesstätte macht nachhaltige Bauweise im Alltag sichtbar und bringt Eltern sowie Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Energie näher. Erste Betriebserfahrungen und weiterführende Informationen zu Planung und Umsetzung des Projekts sind im Abschlussbericht dokumentiert.
Drei wesentliche Erkenntnisse aus dem Projekt
Nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Personen kann so ein Projekt zur Zufriedenheit aller realisiert und Fehler im Vorfeld ausgemerzt werden.
Die Einhaltung des Kostenrahmens setzt immer eine sehr gute Planung/Vorbereitung (unter Berücksichtigung Pkt. 1) sowie einer ausführlichen und zeitnahen Ausschreibung voraus.
Die Einhaltung des Zeitrahmens kann nur durch die stetige Überwachung und Koordinierung der einzelnen Firmen erzielt werden. Zuverlässigkeit und qualitativ hochwertige Arbeit der jeweiligen Gewerke wird dabei vorausgesetzt.
Downloads und weitere Infos
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