Der Begriff Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Doch was bedeutet es eigentlich, nachhaltig zu handeln? Ein Blick auf die Details zeigt, dass das Bemühen um Nachhaltigkeit mehr als 300 Jahre alt ist – und heute aktueller denn je ist. Wie Du mitmachen kannst, erfährst Du hier.

Nachhaltigkeit. Was bedeutet das eigentlich?

Der Begriff Nachhaltigkeit ist allgegenwärtig. Er findet Verwendung in nahezu allen Lebensbereichen – und reicht von der Wirtschaft bis tief in den privaten Bereich. Viele Menschen sind der Ansicht, dass frühere Generationen nachhaltiger gelebt haben und fordern mehr Nachhaltigkeit für die Zukunft.

Was Nachhaltigkeit genau bedeutet, bleibt offen. Eine allgemeingültige Definition des Begriffs gibt es nicht. Während einige Nachhaltigkeit mit langlebig und dauerhaft beschreiben, verbinden andere die Bezeichnung beispielsweise mit umweltverträglich oder auch vernünftig. Doch Nachhaltigkeit ist weit mehr als das.

Definition Nachhaltigkeit

Die freie Enzyklopädie Wikipedia definiert Nachhaltigkeit „als Handlungsprinzip zur Ressourcennutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme gewährleistet werden soll.“

Mit anderen Worten: Nachhaltigkeit zielt auf eine ökologische Verantwortung ab. Gemeint ist der achtsame Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Diese sollen langfristig erhalten bleiben, sodass sich der Bestand auf natürliche Art und Weise erneuern kann.

Diese oder ähnlich lautende Definitionen orientieren sich ebenso am Ursprung des Begriffs. Gleiches gilt übrigens für sustainability. Die englische Übersetzung von Nachhaltigkeit bedeutet so viel wie „aushalten“ oder „ertragen“.

Entstehung des Begriffs Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Ein Modewort ist der Begriff allerdings nicht, denn: Nachhaltigkeit gibt es schon seit rund 300 Jahren – also lange bevor er als Leitbild für politisches, wirtschaftliches und ökologisches Handeln verwendet wurde.

Der Ursprung des Nachhaltigkeitsgedankens geht auf Hans Carl von Carlowitz zurück. Im Jahr 1713 beschäftigte sich der königlich-polnische und kurfürstlich-sächsische Kammer- und Bergrat sowie Oberberghauptmann des Erzgebirges in seinem Werk Silvicultura oeconomica mit dem Holzanbau.

UrsprĂĽnge der Nachhaltigkeit

Das Interesse von Hans von Carlowitz galt der Frage, wie der Anbau von Holz kontinuierlich, beständig und für eine nachhaltende Nutzung realisiert werden kann. Ziel war es, der deutschen Forstwirtschaft zu einem stabilen Gleichgewicht zu verhelfen. Dazu sollten in einem Wald nur so viele Bäume abgeholzt werden, wie in absehbarer Zeit nachwachsen können.

Ein derartiges Vorgehen sichert den Bestand des Waldes und bildet die Grundlage der Forstwirtschaft. Bis heute gilt Hans Carl von Carlowitz als wesentlicher Schöpfer des forstlichen Nachhaltigkeitsbegriffs.

Übertragen in die Jetztzeit findet der Deutsche Bundestag folgende Beispiele für die Erläuterung des Nachhaltigkeitsbegriffs: „Es ist nachhaltig, von den Zinsen zu leben, statt vom Kapital. Es ist nachhaltig, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, die Wirtschaft durch mehr Umweltschutz und innovative Technologien voranzubringen und dabei gleichzeitig Wohlstand und sozialen Fortschritt zu sichern.“ Dabei bezieht sich der Bundestag auf die Verantwortung der heute lebenden für zukünftige Generationen. Diese Interpretation von Nachhaltigkeit basiert auf dem Bericht „Unsere gemeinsame Zukunft“ aus dem Jahr 1987. Die Grundregel wurde von der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) formuliert:

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihren eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“

Warum ist Nachhaltigkeit wichtig?

Globalisierung, Klimawandel und Umweltverschmutzung sorgen dafür, dass soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Jahr 2015 verabschiedete die UN-Vollversammlung im Rahmen des UN-Nachhaltigkeitsgipfels die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. Inhaltliche Eckpfeiler bilden wirtschaftlicher Fortschritt, soziale Gerechtigkeit und Schutz der Umwelt.

Die Agenda 2030 verpflichtet alle Länder, einen nachhaltigen Beitrag für das Erreichen von insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen zu leisten:

  • Keine Armut
  • Keinen Hunger
  • Gesundheit und Wohlergehen
  • Hochwertige Bildung
  • Geschlechtergleichstellung
  • Sauberes Wasser und Sanitärversorgung
  • Bezahlbare und saubere Energie
  • MenschenwĂĽrdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • Weniger Ungleichheiten
  • Nachhaltige Städte und Gemeinden
  • Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster
  • MaĂźnahmen zum Klimaschutz
  • Leben unter Wasser
  • Leben an Land
  • Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Drei Säulen der Nachhaltigkeit

Die Agenda 2030 ruht auf drei Säulen der Nachhaltigkeit:

  • Wirtschaft/Ă–konomie
  • Gesellschaft/Soziales
  • Umwelt/Ă–kologie

Die Begrifflichkeiten wurden 2002 beim Weltgipfel von Johannesburg erstmals als Maßstab für Nachhaltigkeit in internationalen Verträgen verwendet und vom Deutschen Bundestag aufgegriffen. In ihrer Bedeutung sind die drei Bereiche gleichrangig. Sie dienen dazu, die ökonomische, soziale und ökologische Leistungsfähigkeit sicherzustellen.

Auch der Energiedienstleister badenova hat sich diese Nachhaltigkeitsprinzipien zu Eigen gemacht. Seither bilden Unternehmensentscheidungen stets soziale, ökologische und ökonomische Aspekte ab.

„Nachhaltigkeit steckt in unserer DNA als regionaler Energie- und Umweltdienstleister“, berichtet Dr. Thomas Radensleben, Vorstandsvorsitzender von badenova, unter Verweis auf die neue unternehmensweite Nachhaltigkeitsstrategie der badenova Unternehmensgruppe.

Gemeinsam mit allen Unternehmensbereichen hat badenova Handlungsfelder der Nachhaltigkeit erarbeitet, um aktiv zu werden. Ganz konkret. Vor Ort.

„Nachhaltigkeit bedeutet für uns mehr als Klimaschutz“, umreißt Technikvorstand Mathias Nikolay die Nachhaltigkeitsaktivitäten seines Unternehmens.

Was bedeuten die drei Säulen der Nachhaltigkeit für badenova?

Gesellschaft/Soziales: Soziale Nachhaltigkeit stellt die Menschen in den Mittelpunkt. Die Aktivitäten von badenova orientieren sich am Gemeinwohl. Das umfasst neben der Vielfalt am Arbeitsplatz vor allem die Herausbildung des Bewusstseins in Richtung Nachhaltigkeit bei unseren Mitarbeitenden und bei den Menschen in der Region.

Wirtschaft/Ökonomie: Dem Modell zufolge sollen Unternehmen langfristige Ziele verfolgen. Durch gutes Wirtschaften werden Gewinne erzielt, die auch in Investitionen wie moderne Maschinen und Anlagen sowie das Know-how der Beschäftigten fließen. Darüber hinaus arbeitet badenova intensiv daran, die Kreislaufwirtschaft auszubauen und die regionale Wertschöpfung zu verstärken.

Umwelt/Ökologie: Für den Energie- und Umweltdienstleister badenova liegen die Kernelemente ökologischer Nachhaltigkeit auf der Schonung natürlicher Ressourcen und einem bewussten Umgang mit Wasser, Energie sowie endlichen Rohstoffen. Ziel ist es, Klimaneutralität zu erreichen und die Biodiversität zu fördern.

Durch die Erweiterung des Umwelt- und Energiemanagements – 2010 bzw. 2015 nach ISO zertifiziert und 2018 nach EMAS validiert – um soziale und ökonomische Aspekte ist badenova in den Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit einen großen Schritt vorangekommen. Zum eigenen Anspruch gehört es, größtmögliche Transparenz hinsichtlich des klima- und umweltrelevanten sowie dem sozialen und wirtschaftlichen Handeln herzustellen. Um dies auf einem hohen Niveau zu realisieren, hat badenova ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen etabliert.

Mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Die Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln sind nahezu unbegrenzt. Viele Menschen scheitern an der Komplexität der Aufgabe. Angela Hinel, Nachhaltigkeitsmanagerin bei badenova, ist Nachhaltigkeit auch im Privatleben wichtig und verfolgt eine klare Strategie: „Man kann ja so viel tun“, berichtet Frau Hinel von privater Nachhaltigkeit.

„Mir hilft es, kleine Schritte zu gehen und zur Routine werden zu lassen.“ Kleine Beiträge zu leisten, wie z. B. Gemüse in einem mitgebrachten Beutel zu transportieren, macht zufrieden.“ Auch kleine Schritte ebnen den Weg in ein nachhaltiges Leben.

Tipps für den Alltag gibt’s übrigens reichlich. Mitbringen, selber machen oder weglassen – mehr Nachhaltigkeit zu leben, ist gar nicht so schwer. Hier findest Du besonders effektive Tipps für mehr Nachhaltigkeit.

Nachhaltiger beim Einkauf? Geht!

Die folgenden Punkte unterstĂĽtzen Dich bei Deinen nachhaltigen BemĂĽhungen.

Verpackungen

Sie sind fürs Auge gemacht, dienen dem Verkaufen – braucht kein Mensch. Hier fällt Nachhaltigkeit besonders leicht. Idealerweise kaufst Du nur verpackungsarme Produkte. Umverpackungen kannst Du grundsätzlich im Laden lassen.

Smartphones

Die mobilen Kommunikatoren sind keine Paradebeispiele für Nachhaltigkeit. Wer aber ein gebrauchtes Gerät kauft, schonend mit dem Handy umgeht, es lange nutzt und es irgendwann dem Recycling zuführt, der handelt durchaus nachhaltig. Erfahre jetzt mehr über das Thema Smartphones und Nachhaltigkeit.

Fashion

Faire Mode aus dem Dickicht zahlloser Label und Siegel herauszufiltern, ist gar nicht so einfach. Besonders vor dem Hintergrund des immensen CO2-Ausstoßes der Branche ist weniger mehr – Secondhand nachhaltiger als Neuware. Alles zum Thema Fair Fashion findest Du hier.

Kosmetik

Kunststoffe soweit das Auge reicht – nicht nur bei der Verpackung. In vielen Produkten ist Mikroplastik enthalten. Die Verwendung von Naturkosmetik kann ein Ausweg aus diesem Dilemma sein. Nachhaltigkeit geht am besten ohne Umverpackung. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag Nachhaltige Kosmetik.

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Haushaltsgeräte

Rund die Hälfte des Energieverbrauchs deutscher Haushalte geht auf das Konto von Waschmaschine & Co. Hier gibt’s also ordentlich Sparpotenzial. Achte auf das Energielabel und entscheide Dich für ein umweltfreundliches Nutzungsverhalten.

Reinigungsmittel

Essig, Zitronensäure, Soda, Natron oder Kernseife – nachhaltige Öko-Reinigungsmittel lassen sich im Handumdrehen und ganz problemlos selbst herstellen. Deine eigenen Putzmittel sind meist weniger aggressiv, biologisch abbaubar und sparen Plastikmüll.

Nachhaltige Ernährung? Schmeckt lecker!

Erdbeeren an Weihnachten? Spargel im Winter? Das muss doch wirklich nicht sein. Nachhaltige Ernährung bedeutet in erster Linie, dass Du Deine Produkte regionaler und vor allem saisonaler auswählst. Immer mehr Menschen finden wieder Gefallen an Obst und Gemüse, das in der eignen Region angebaut wird. Zugegeben, sich nachhaltig zu ernähren, ist mit ein wenig Aufwand verbunden. Aber es lohnt sich, denn: In der Regel kaufst Du Frische, die lecker schmeckt. Und wenn Du zu Bio-Produkten greifst, dann kannst Du sicher sein, dass beim Anbau weniger schädliche Düngemittel eingesetzt werden. Hier findest Du nützliche Tipps für eine nachhaltige Ernährung.

Kuhmilch-Alternativen

Milch von der Kuh hinterlässt einen enormen ökologischen Fußabdruck. Alternativen aus Hafer benötigen 80 Prozent weniger Land. Und der Energieaufwand liegt bei nur 39 Prozent im Vergleich zu Kuhmilch. Probier’s aus. Nachhaltige (Hafer-)Drinks schmecken lecker. Erfahre mehr über Bio Haferdrink aus dem Schwarzwald, die nachhaltige Kuhmilch Alternative.

Saisonale Lebensmittel

Im Sommer ist es nicht schwer, an saisonales Obst und Gemüse zu kommen. Doch auch im Winter kommt Schmackhaftes aus heimischem Anbau auf den Teller. Kohl, Wurzelgemüse, Kürbisse und Kartoffeln – Auswahl und Nachhaltigkeit sind größer als gedacht.

Regionale Produkte

Grüne Energie aus der Region? Mode vom Designer um die Ecke? Oder Urlaub in Deutschland? Warum eigentlich nicht mehr Nachhaltigkeit in der Region leben? Mit der Coronapandemie hat sich der Trend zum Lokalen noch einmal verstärkt und die Reize der Region gestärkt.

Zero Waste

So wenig Müll zu produzieren und alles zu recyceln, was möglich ist, gehört zu den anspruchsvollen Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit. Eines steht fest: Leben ohne Müll ist gesünder als eines mit Müll. Andere Länder arbeiten schon an der Vision. Slowenien zum Beispiel. Hier findest Du Infos zum Thema Zero Waste.

Bioprodukte

Bio-Siegel garantieren, dass die Artikel aus ökologischem Landbau stammen. Das Siegel zielt oftmals nur auf einzelne Aspekte der ökologischen Säule der Nachhaltigkeit ab wie z.B. Boden und Pestizideinsatz, Bereiche von Produktion und Lagerung. Bio-Betriebe sind deswegen nicht zwingend nachhaltig in allen Dimensionen. Nur ein Blick auf die Details zeigt, ob die Produkte beispielsweise auch aus modernen, energieeffizienten, regionalen oder fair zahlenden Betrieben stammen.

Fairtrade-Produkte

Fairtrade-Siegel befinden sich auf vielen Lebensmitteln. Dass es sich um ein Sozialsiegel handelt, ist wenig bekannt. Der Einsatz von Pestiziden ist verboten. Öko-Bewirtschaftung wird belohnt. Nur etwa 70 Prozent der Produkte tragen auch ein Bio-Siegel. Wer Bio- und Fairtrade-Produkte kaufen möchte, muss auf beide Siegel achten.

Vegane Ernährung

Wer sich vegan oder vegetarisch ernährt, der handelt nicht automatisch nachhaltig in allen Dimensionen. Dieser Anspruch ist nur zu erfüllen, wenn Du darauf achtest, wie und wo Deine Produkte hergestellt wurden. Und nicht zu vergessen: Viele pflanzliche Lebensmittel werden in Umverpackungen angeboten.

Nachhaltigkeit bei Abfall und Entsorgung

MĂĽll richtig trennen

Rund 40 Millionen Tonnen Hausmüll fallen in Deutschland jährlich an – überwiegend Verpackungen. Nachhaltigkeit bedeutet als erstes Müllvermeidung. Erst dann kommt Trennung des Mülls, um Wertstoffe dem Recycling zuzuführen. Die Trennung und ein anschließendes Recycling reduziert Verbrauch von Energie und reduziert CO2-Emissionen. Ganz nach dem Motto: Reduce, Reuse, Recycle.

ElektromĂĽll entsorgen

Bis zu 20 Kilogramm Elektroschrott entsorgen die Bundesbürgerinnen und Bürger jährlich. Seit 2018 gibt es eine Rücknahmepflicht für die meisten Händler und Onlinestores. Darüber hinaus bieten viele Kommunen die Möglichkeit, Elektromüll auf Wertstoffhöfen kostenlos zu entsorgen und so zur Nachhaltigkeit beizutragen.

Upcycling

Ein neuer und nachhaltiger Trend nimmt Fahrt auf: Beim Upcycling werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Dinge in neuwertige Produkte verwandelt. Die Wieder- oder Nachverwertung reduziert die Rohstoffnutzung und erhöht dein Nachhaltigkeitsverhalten.

Abfallvermeidung

Weniger Abfall – oder die Vermeidung jeglichen Abfalls (Zero Waste) – verspricht mehr Nachhaltigkeit im Leben. Es lohnt sich, denn: Ein Leben ohne Müll spart nicht nur Geld und Zeit, es macht auch noch jede Menge Spaß.

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Cleanups

Initiativen gegen Müll – insbesondere gegen Plastikmüll – bilden sich vermehrt in ganz Deutschland. Ziel ist die Beseitigung von Umweltverschmutzung und Kunststoffmüll. Straßen, Parks, Wälder, Flüsse und Uferbereiche profitieren von diesen nachhaltigen Aktionen, die gemeinsam richtig Spaß machen können

Energiesparen ist nachhaltig

Laut Bundesumweltamt entstehen 6,5 Prozent des TreibhausgasausstoĂźes durch den Verbrauch von Strom im Haushalt. Das sind 760 Kilogramm pro Jahr. 98 Prozent davon ist CO2.
Wenn Du Dein Leben nachhaltiger gestalten möchtest, solltest Du Dein Verhalten unter die Lupe nehmen und Energie einsparen. Starte jetzt mit unseren 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.
Einen noch nachhaltigeren Beitrag zum Klimaschutz leistet Du, wenn Du Dich für einen Ökostromanbieter entscheidest, denn: Ökostrom wird zu einhundert Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt. Oder Du beteiligst Dich als Privatperson selbst an der Energiewende und erzeugst eigenen Strom – zum Beispiel auf Deinem Balkon. Erfahre jetzt mehr über Balkonsolar.

Mobil bleiben – aber nachhaltig

Die Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit im Leben sind nicht mit einem Verzicht auf Mobilität verbunden. Schon heute bieten Fahrräder, E-Bikes, Elektroautos und ein gut ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) attraktive Möglichkeiten, um nachhaltig mobil zu bleiben. Die intelligente Verknüpfung dieser Systeme lässt bei vielen Menschen schnell die Frage aufkommen, ob sie eigentlich noch ein eigenes Auto benötigen. Bieten Shared Mobility Angebote nicht passgenauere Lösungen? Selbst für Reisen hält der Markt inzwischen nachhaltige Angebote bereit. Vielleicht muss man ein wenig länger suchen, aber Öko-Reiseportale bieten interessante Angebote für mehr Nachhaltigkeit im Urlaub.

Urban Gardening – nachhaltige Leidenschaft

Dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Wer einen Garten besitzt kann seinen Nachhaltigkeitsambitionen leidenschaftlich nachgehen. Wer in der Stadt lebt, der kann das auch. Stichwort: Urban Gardening. Das Gärtnern in der Stadt benötigt nur kleine Anbauflächen. Dachterrassen, Innenhöfe oder Balkone reichen schon aus, um dem Traum von der eigenen Ernte auszuleben. Und wer weiß? Wenn Du erst einmal von der Leidenschaft des nachhaltigen Anbaus gepackt bist, dann findest Du vielleicht Gefallen am schwarzen Gold des Gärtners und kompostierst selber. Damit erreichst Du die nächste Stufe der Nachhaltigkeit.

Fazit

Das Bemühen um mehr Nachhaltigkeit ist nicht neu. Die Ursprünge reichen rund 300 Jahre in die Vergangenheit zurück. Nachhaltiges Handeln betrifft alle Bereiche des Lebens und lebt vom Mitmachen. Das ist gar nicht so schwer. Neue Ideen und Verhaltensweisen sorgen dafür, dass Nachhaltigkeit zu einem neuen Lebensgefühl wird, das bisweilen sogar durch den Magen geht. Probier’s aus. Mach mit! Es macht Spaß mit Verantwortung zu leben.