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14.07.2014

Grüne Energie für Freiburg-Landwasser

Mit einem innovativen Holzvergaser-Blockheizkraftwerk (BHKW) in Freiburg-Landwasser wartet das badenova-Tochterunternehmen Wärmeplus mit einem zukunftsweisenden Projekt auf. Die Anlage erhöht den Anteil regenerativer Energien an der Energieversorgung in Landwasser um 15% und bringt die Stadt Freiburg auf ihrem Weg zur Erreichung der städtischen Klimaschutzziele ein gutes Stück voran. Am 09. Juli wurde die Anlage im Beisein von Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon offiziell in Betrieb genommen.

Klaus Preiser(badenovaWärmeplus), OB Dieter Salomon und Mathias Nikolay (Vorstand badenova)
Klaus Preiser(badenovaWärmeplus), OB Dieter Salomon und Mathias Nikolay (Vorstand badenova)

Seit 1990 versorgt das BHKW Landwasser über ein 15 km langes Nahwärmenetz den gleichnamigen Freiburger Stadtteil mit umweltschonend erzeugter Fernwärme, darunter rund 3400 bereits angeschlossene Haushalte sowie das Diakonie-Krankenhaus. Bis 2006 verbrannte das Kraftwerk zum Großteil Deponiegas der Deponie Eichelbuck. Wegen der sinkenden Deponiegasmenge sanierte der Betreiber badenova Wärmeplus 2011 die Anlage grundlegend und betreibt sie seitdem mit einer Mischung aus Bio-, Deponie- und Bioerdgas. Als zusätzliches Modul entstand nun in den vergangenen Monaten ein neuartiges Holzvergaser-BHKW.

Beitrag zur Erfüllung städtischer Klimaschutzziele
Ihren Probebetrieb nahm die Anlage im Februar dieses Jahres auf, die offizielle Einweihung fand nun am 09. Juli in feierlichem Rahmen durch Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon sowie badenova-Vorstand Mathias Nikolay statt. In seiner kurzen Rede unterstrich Dieter Salomon die Bedeutung des Projektes für die Stadt und wies darauf hin, dass die umweltschonende Betriebsweise der Holzvergasereinheit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leiste: „Holzpellets sind regenerative Energien aus der Region. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um unsere ambitionierten städtischen Klimaschutzziele zu erreichen.“ so Salomon. „Den Ausnahmecharakter des Projektes belegt auch die Förderung durch den Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz von badenova“, erläuterte Mathias Nikolay, badenova-Vorstand. Lediglich Vorhaben, die ein besonderes ökologisches Potential besitzen, überdurchschnittlich innovativ sind und darüber hinaus Vorbildfunktion haben könnten, kommen in den Genuss der Förderung. Insgesamt 250.000 Euro Fördermittel aus dem Badenova-Innovationsfonds flossen im Jahr 2013 so in das Projekt.

Weitere Details zum Projekt enthält die Pressemitteilung.

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