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07.04.2016

Energiewende auf dem Fußballplatz

Der Endinger Fußballplatz erstrahlt in neuem Glanz und wird damit zum ökologischen Vorzeigeobjekt. Grund dafür ist eine neue LED-Flutlichtanlage, die bislang einmalig in der Region ist. Durch seinen Pioniercharakter erhält das Projekt Förderung durch den badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz.

Der Endinger Fußballplatz erstrahlt durch LEDs
Der Endinger Fußballplatz erstrahlt durch LEDs

Während bei der Innen- und Straßenbeleuchtung schon fast standardmäßig auf LEDs gesetzt wird, fehlte es bisher an Lösungen für Großanlagen wie Sportplätze. Die Stadt Endingen geht jedoch voran: Die bestehende Flutlichtanlage im Erletal-Stadion wurde auf eine stromsparende LED-Technik umgerüstet. Mit dieser energieeffizienten Sportplatzbeleuchtung, die bislang einmalig in der Region ist, übernehmen die Stadt Endingen und der ortsansässige Sportverein eine Vorreiterrolle.

„Aufgrund des besonderen Vorbildcharakters erhielt das Projekt eine Förderung durch den Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz“, erzählt badenova Vorstand Mathias Nikolay beim Pressetermin am Mittwoch, 6. April in Endingen. Nur neuartige Konzepte, Verfahren und Techniken kommen in den Genuss der Unterstützung. „Vom aktuellen Stand muss sich das Projekt deutlich abheben ebenso nachweislich eine hohe ökologische Wirkung haben – wie es hier in Endingen der Fall ist.“, erläutert Mathias Nikolay. Die Kosten der neuen Leuchten, ohne Montage, belaufen sich auf insgesamt 22.000 Euro, wovon 50 Prozent durch die Förderung aus dem Innovationsfonds abgedeckt werden.

Für den Bürgermeister der Stadt, Hans-Joachim Schwarz, ist die neue Anlage ein wichtiger Schritt im Bereich Energieeffizienz: „Mit dem Ersetzen der alten Strahler durch zwölf hocheffizienten LED-Lampen lassen sich rund 75 Prozent der Energiekosten einsparen. Im konkreten Fall bedeutet das eine Einsparung pro Jahr von über 21.000 Kilowattstunden – das entspricht dem Jahresverbrauch von sechs Vierpersonenhaushalten und damit rund fünf Tonnen CO2 pro Jahr.“

Mehr Informationen enthält die Pressemitteilung „Energiewende auf dem Fußballplatz“.

Innovationsfonds – Starthilfe seit 2001
Mit dem Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz hat badenova seit 2001 bereits 236 Pilotvorhaben aus dem Marktgebiet mit rund 23,5 Mio. Euro unterstützt. Dies löste Folgeinvestitionen von rund 98 Millionen Euro aus. Ob Privatperson, Verein, Firma oder Kommunen – praktisch jeder Kunde ist antragsberechtigt. Wichtige Kriterien bei der Vergabe der Mittel sind der Innovationsgrad des Projekts bzw. des Verfahrens, die ökologische Wirkung und der Multiplikatoreneffekt, was bedeutet, dass die Problemlösung auf weitere Einsatzmöglichkeiten übertragbar ist. Anträge sind jeweils bis zum 31.10. eines Jahres einzureichen. Weitere Informationen zu Beratung und Antragstellung unter: www.badenova.de/innovationsfonds

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