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Erlebnisweg Ameisenpfad Bötzingen

Ein neuer Naturerlebnispfad bringt im Bötzinger Erlenschachwald beim Waldspielplatz dem jungen Zielpublikum auf spielerische Weise das Ökosystem Wald nahe. Aus der Perspektive von Ameise Fridolin können Kinder durch ein ausgefeiltes erlebnispädagogisches Programm ihr Bewusstsein für die Umwelt erweitern. Unter anderem ein Barfusspfad und ein Balancierparcours vermitteln unter dem Motto "Lernen durch Erleben" spielerisch und auf greif- und erfahrbare Weise komplexe umweltpädagogische Inhalte: Klettergerüste, ein Barfußpfad oder ein überdimensionales Xylophon demonstrieren Arbeitsteilung und Lebenszyklen im Ameisenhügel, das natürliche Gleichgewicht des Lebensraumes Wald und die Rolle des Menschen darin.

Projektdaten

Projektnummer 2008-23
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Gemeinde Bötzingen
Laufzeit Das Projekt wurde im Juli 2009 abgeschlossen
Zuschuss 25.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Abenteuercamp im Schuttertal
Lahr-Schuttertal

Abenteuercamp Schuttertal

Schon seit Jahren veranstaltet der gemeinnützige Verein ‚Flitzebogen’ auf einer Wiese in Unterentersbach mehrtägige Naturprojekte für Kinder und Jugendliche. Während die Teilnehmer für einige Tage in Tipis leben, lernen sie mehr über das Ökosystem Wald und Wiese und erfahren, wie wichtig es ist, die Natur nachhaltig zu nutzen. Die gemeinsamen Aufgaben fördern außerdem soziales Lernen und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppen. Das Angebot ist ausgesprochen beliebt und schon lange im Voraus ausgebucht, selbst aus dem Elsass kommen Gäste. Mit rund 1000 Übernachtungen pro Jahr stieß das Camp, das bisher nur sehr einfache sanitäre Anlagen besaß, aber an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Deshalb erweitert der Verein das Lager jetzt zu einem ganzjährigen Angebot und vergrößert so die Kapazitäten. Das neue Camp besteht aus fünf bis sieben Rundzelten mit Feuerstelle, in denen bis zu 40 Personen übernachten können. Tagsüber können sie sich für Tagesprojekte, Seminare oder Workshops im Meetingzelt versammeln. Die Lagerhütte bietet Küche, Toiletten und Waschgelegenheiten und dient als beheizter Schutz- und Aufenthaltsraum. Sie ist ans öffentliche Wassersystem angebunden und mit einem gasbetriebenen Kühlschrank und Herd ausgestattet. Bogenschießplatz, Geländeparcours, Waldwerkstatt und Lehmbaustelle ermöglichen es den Teilnehmern, Natur spannend und nachhaltig zu erleben. Neben den bisherigen Gruppenaufenthalten für Schulklassen oder Vereine bietet das neue Camp auch Tagesaufenthalte oder Kurzurlaub für Familien an. Mehr Informationen auf der Webseite von Flitzebogen e.V.

Abenteuer Leben - das "System Erde" im Kosmos
Freiburg

Umweltbildung im Planetarium

Ein Blick aus dem Weltall auf die Erde macht bewusst, wie einzigartig und fragil das Ökosystem unseres Planeten ist. Was in der Realität Astronauten vorbehalten bleibt, bilden Planetarien in ihren Kuppeln originalgetreu ab. Neben den klassischen Präsentationen zu Sternbildern bieten sie deshalb auch Vorstellungen rund um die Umweltbildung. Das Freiburger Planetarium integriert schon seit Jahren ökologische Themen in sein Programm und zieht damit rund 50.000 Besuchern pro Jahr an. Nun stellte das Planetarium auf eine digitale Full-Dome-Video-Projektion um und eröffnete seinem Publikum damit neue Perspektiven. Bisher kannten die Zuschauer bei Filmszenen mehrere, sich überschneidende Bilder. Zukünftig präsentiert sich ihnen eine nahtlose Darstellung, die die Illusion erweckt mitten im Geschehen zu sitzen. Die neue Technik ermöglicht es beispielsweise Lufthülle der Erde anschaulich visualisieren oder Satellitenaufnahmen in Echtzeit in die Kuppel zu projizieren um so Wetterphänomene oder den Treibhauseffekt darzustellen. Ein Bildungskonzept ergänzte die neue Vorführtechnik. Es setzt darauf, mit multimedialen Effekten Umweltthemen spannend und unterhaltsam zu vermitteln um eine besonders große Zielgruppe zu erreichen. Dieses Bildungskonzept nennt sich „Energie im Himmel und auf Erden“ und ist nun fester Bestandteil ihres Programmangebotes. Es wurde mit großem Interesse von den Zuschauer angenommen. Mehr Informationen auf der Homepage des Planetariums. Darstellung dreier wesentlicher Erkenntnisse aus dem Projekt Erfreulich: Die Betreuung des Projekts durch den Badenova-Innovationsfond verlief kooperativ, flexibel und unbürokratisch. Die zuständigen Badenova-Mitarbeiterinnen und- arbeiter zeigten sich sehr hilfsbereit und kompetent bei der Lösung aller Probleme. Erstaunlich: „Energie“ ist der zentrale Begriff unserer modernen technischen Zivilisation. Doch die Antwort auf die Frage: „Was ist Energie?“ ist sehr schwierig. Das Wesen der Energie im physikalischen Begriffssystem zu erklären fällt auch Physikern sehr schwer. Motivierend: Die pädagogische Wirksamkeit unserer Leitidee „Verstehen durch Staunen – Staunen durch Verstehen“ wurde mir erst im Laufe des Projektes so richtig bewusst. Sie wird weiterhin die Arbeit des Planetariums nachhaltig beeinflussen.

SchulverWaldung - Konzeption und Umsetzung temporärer Entschulungsmodelle
Freiburg

Unterrichtsprojekte im Waldhaus Freiburg

Seit 2008 vernetzt das Informations- und Bildungszentrum Waldhaus Freiburg alle, die beruflich oder in ihrer Freizeit mit den Themen ‚Holz’ und ‚Ökosystem Wald’ in Kontakt kommen. Besonders konzentriert sich die Stiftung auf Bildungsprojekte für Kinder, die bisher auf halb- oder ganztägige Veranstaltungen beschränkt waren. Unter dem Motto ‚SchulverWaldung’ weitete das Waldhaus sein erlebnispädagogisches Konzept aus. Ziel war und ist nach erfolgreichem Projektabschluss weiterhin, für Jugendlichen der Klassen 7 und 8 ganze Unterrichtsblöcke vom Klassenzimmer in den Wald zu verlegen um den Schülern Zusammenhänge aus Biologie und Physik aber auch Politik und Wirtschaft zu vermitteln. Das Projekt erarbeitete hierfür ein umfassendes Konzept. Die ‚Zukunftswerkstatt Wald und Nachhaltigkeit’ wendete sich gezielt an die Mittelstufe, denn gerade in diesem Alter bedarf es hohen Aufwandes, um Jugendliche für den Schulalltag und theoretisches Wissen zu motivieren. Deshalb setzte das Waldhaus auf ‚Entschulung’. Nicht im Klassenzimmer über Büchern, sondern im Wald erfuhren die Jugendlichen in Aktionen und Projekten, wie flexibel der Rohstoff Holz ist. So verinnerlichten sie den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und eigenem Handeln. Das Bildungskonzept ist für alle Schularten angelegt und leitet Jugendliche dazu an, kritisch und selbstständig zu denken und nachhaltig zu handeln. Die Erprobung und Umsetzung temporärer Entschulungsmaßnahmen im Rahmen des Projektes Schulverwaldung verlief äußerst erfolgreich. Die im Förderantrag anvisierte Verstetigung des Projektes ist durch Mittel aus dem deutschen Nachhaltigkeitspreis für weitere drei Jahre gesichert. Die Stiftung Waldhaus ist bestrebt, eine Dauerfinanzierung zu generieren, damit dieses erfolgreiche Projekt unbefristet angeboten werden kann. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Waldhauses.