Zurück zur Übersicht

Erlebnisweg Ameisenpfad Bötzingen

Ein neuer Naturerlebnispfad bringt im Bötzinger Erlenschachwald beim Waldspielplatz dem jungen Zielpublikum auf spielerische Weise das Ökosystem Wald nahe. Aus der Perspektive von Ameise Fridolin können Kinder durch ein ausgefeiltes erlebnispädagogisches Programm ihr Bewusstsein für die Umwelt erweitern. Unter anderem ein Barfusspfad und ein Balancierparcours vermitteln unter dem Motto "Lernen durch Erleben" spielerisch und auf greif- und erfahrbare Weise komplexe umweltpädagogische Inhalte: Klettergerüste, ein Barfußpfad oder ein überdimensionales Xylophon demonstrieren Arbeitsteilung und Lebenszyklen im Ameisenhügel, das natürliche Gleichgewicht des Lebensraumes Wald und die Rolle des Menschen darin.

Projektdaten

Projektnummer 2008-23
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Gemeinde Bötzingen
Laufzeit Das Projekt wurde im Juli 2009 abgeschlossen
Zuschuss 25.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Monitoring von Innendämmung im denkmalgeschützten Stubenareal Freiburg St. Georgen
Freiburg - St. Georgen

Demonstrationsobjekt für die Innendämmung im Freiburger Stubenareal

Die Gebäudedämmung gehört zu den wichtigsten Methoden, um den Energieverbrauchs älterer Häuser zu senken. Bei vielen Gebäuden, besonders wenn sie unter Denkmalschutz stehen, kommt aber nur eine Dämmung von innen in Frage, um historische Fassaden nicht zu verändern. In der Stadt Freiburg beispielsweise fallen zwölf Prozent der Wohngebäude in diese Kategorie. Während sich die Außendämmung in den vergangenen Jahren etabliert hat, haben Handwerker, Hausbesitzer und Architekten bei einer solchen Dämmung von innen noch wenig Erfahrungswerte. Deshalb renoviert die Stadt Freiburg nun das „Stubenareal“ in St. Georgen als regionales und landesweites Demonstrationsobjekt. Dort steht ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex aus dem 16. Jahrhundert, der bisher als Gemeindesekretariat und Gaststätte mit Vereinsräumen dient. Nach der Sanierung stehen auch bisher nicht nutzbare Flächen als Veranstaltungsräume zur Verfügung. Für eine beheizte Fläche von rund 1.300 Quadratmetern senken die Sanierungsmaßnahmen den Primärenergiebedarf von 305 auf 114 Megawattstunden pro Jahr und reduzieren damit den CO2-Ausstoß um 71 Tonnen. In Zusammenarbeit mit dem Beratungszentrum Bauen und Energie in Freiburg, der Energieagentur Regio Freiburg, der Handwerks- und der Architektenkammer sowie den Denkmalbehörden begleitet das Freiburger Umweltschutzamt die Sanierung mit einem ausführlichen Monitoring. Am Anfang steht die Auswahl geeigneter Dämmstoffe durch Simulationsverfahren. Anschließend installieren die Bauherren an kritischen Stellen (Wärmebrücken, Anschlusspunkten oder Balkenköpfen) Messegeräte, um für zwei Jahre unter anderem Feuchtigkeit und Temperatur in der Luft und in den Gebäudeteilen zu messen. Aus der folgenden Datenanalyse entsteht ein Model für andere Projekte und Gebäude. Als Bürgerzentrum mit Gasthaus, geplantem Café und Stadtteilbibliothek ist das Stubenareal ein ideales Demonstrationsobjekt, um Fachpublikum und Laien mit den Methoden der Innendämmung vertraut zu machen. Schautafeln und Videoclips veranschaulichen Material und Methoden. Mehrere Fachtagungen bieten Handwerkern, Architekten, Energieberatern und Bauherren die Möglichkeit, sich umfassender zu informieren. Berichte im Internet und den Printmedien vermitteln das Thema Innendämmung einem breiterem Publikum.