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Erste deutsche Passivhausschule

2003 war die Justus-von-Liebig-Schule die erste deutsche Schule im Passivhausstandard.

Mit der luftdichten Gebäudehülle und der innovativen Lüftung, die Wärme aus der Abluft zurückgewinnt, kommt die Schule nahezu vollständig ohne konventionelle Heizanlagen aus. Besonders gut gedämmte Außenwände, Tageslichtbeleuchtung und ein effizienter Sonnenschutz sorgen für ein angenehmes Raumklima. Außerdem öffnen sich nachts die Fenster automatisch um die Räume mit kühler Nachtluft zu klimatisieren. Bei besonders heißem Wetter kühlt die Anlage außerdem die Abluft, indem sie sie mit Sprühwasser befeuchtet. Die Abluft wiederum kühlt die frische Luft, die ins Gebäude strömt. Das spart Energie und Kosten und vermittelt den Schülern des beruflichen Gymnasiums, des Berufskollegs und der Berufsfachschule das Thema Energieeffizienz besonders anschaulich. Die Justus-von-Liebig-Schule ist ein herausragendes Beispiel dafür, das energieeffizientes Bauen auch bei großen Gebäuden effizient und erfolgreich ist.

Mehr Informationen im Abschlussbericht und unter www.energiesparschule.de.

Projektdaten

Projektnummer 2003-02
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Landkreis Waldshut
Laufzeit Januar 2002 bis Mai 2003
Zuschuss 220.000

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Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Modell- und Lehrprojekt Modernisierung auf Niedrigenergiehausstandard
Lahr

Niedrigenergiehausstandard durch optimale Sanierung

Im Stil der 60er Jahre gebaut, entsprechen die zwei Wohnhäuser in der Albert-Förderer und Tramplerstraße nur Energieklasse E. Der nur teilweise gedämmte Dachstuhl war eine der Problemzonen, welche die Heiz- und Energiekosten in die Höhe trieben. Deshalb sanierte die städtische Wohnungsbaugesellschaft Lahr beide Häuser, die nun in der Energieklasse A liegen. In Zahlen ausgedrückt verbrauchen sie 65 Prozent weniger Energie, womit der CO2-Ausstoß von 156 Tonnen auf 57 Tonnen im Jahr fällt. Nachdem die Energieagentur RegioFreiburg den Energiebedarf der Gebäude ermittelt hatte, begannen im Frühjahr 2005 die Bauarbeiten. Besser gedämmte Außenwände und isolierte Fenster vermeiden, dass Heizwärme verloren geht. Die Wärme liefern Gasbrennwertheizungen während eine thermische Solaranlage die Gebäude mit warmem Wasser versorgt. Angesichts steigender Energiekosten, empfand es die Stadt auch als soziale Pflicht, die so genannte ‚zweite Miete’ für die Bewohner zu senken. Mit Erfolg: Während bundesweit 2006 die Energiekosten pro Quadratmeter auf über einen Euro gestiegen waren, entfällt künftig für die beiden Lahrer Häuser der Mietaufschlag. Als Vorzeigeobjekt dokumentiert das Projekt nicht nur die Bauarbeiten, sondern misst und analysiert kontinuierlich die Verbrauchswerte der Gebäude für die projekteigene Internetseite. Zusätzlich können Interessierte beispielsweise der Volkshochschule Lahr oder der FH Offenburg das Projekt besichtigen. Mit dieser Öffentlichkeitsarbeit erreicht das Projekt ein großes Publikum und ist Beispiel dafür, wie Städte und Privatleute auch bei Altbauten wesentlich Energie sparen können.