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Regionales Innovationszentrum für Energietechnik

Regionales  Innovtionsszentrum für Energietechnik Hochschule Offenburg Neubau Aussenansicht

Mit dem Projekt RegioWIN, gefördert vom Land Baden-Württemberg und der EU im gleichnamigen Förderprogramm, verfügt die Region Südbaden über eine wichtiges Instrument, um die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsbereitschaft der regionalen Industrie zu stärken. Das Gemeinschaftsprojekt RegioWIN wird getragen vom Verein Klimapartner Oberrhein und unterstützt durch den badenova Innovationsfonds. Das Leuchtturmprojekt „Vernetzte Energie“ bringt Partner aus Industrie und Forschung zusammen und investiert in Infrastruktur und Wissenstransfer. Ein weiterer Baustein von RegioWIN ist das Regionale Innovationszentrum für Energietechnik (RIZ), getragen von der RIZ-Energiestiftung, an der mehrere regionale Unternehmen, darunter auch badenova beteiligt sind.

Zukünftiger Sitz des RIZ-Energie ist ein neues Gebäude mit großem Technikum auf dem Hauptcampus der Hochschule Offenburg. Das im Passivhausstandard entstehende Gebäude deckt seinen Energiebedarf für Heizen, Kühlen, Lüften und Beleuchtung ausschließlich über die eigene Photovoltaikanlage und verfügt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Nach der geplanten Eröffnung 2019 können Wissenschaftler und Studenten hier an 40 innovativen Arbeitsplätzen forschen und neue Entwicklungen in den Bereichen Energie, Umwelt und Ressourceneffizienz verfolgen. Besondere Schwerpunkte setzt die Hochschule bei den Themen regenerative Energiesysteme, Wasserstofftechnik, Gasanalytik, Biomasse, Strömungsmechanik und energieeffiziente Antriebskonzepte.

Mit dem RIZ-Energie bauen die Hochschule Offenburg und die stiftenden Unternehmen die regionalen Forschungskapazitäten im Bereich Umwelt- und Energiewissenschaften weiter aus und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit bei.

Mehr Informationen auf der Webseite des RIZ-Energie.

Projektdaten

Projektnummer 2015-14
Projektart Forschung und Studien
Projektträger
Laufzeit
Zuschuss 100.000 €

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Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

ThermCoolProfit
Freiburg

Kälte aus Wärme sinnvoll eingesetzt

Weltweit sind immer mehr Klimaanlagen im Einsatz, selbst in Mitteleuropa steigt durch die Klimaerwärmung die Nachfrage nach klimatisierten Räumen. Den Markt dominiert aber immer noch die Kompressionkältetechnik, die so viel Strom verbraucht, dass Spitzen im Stromverbrauch vermehrt auch während der heißen Monate auftreten. Dabei herrscht angesichts von den 100 Pilotanlagen, die allein in Europa nicht mit Strom sondern Wärme funktionieren, kein Mangel an neuen, umweltfreundlichen Kühltechniken. Die Verbraucher halten sie aber oft noch für nicht wirtschaftlich genug. Im Kontext steigender Strompreise, die es teuer machen konventionelle Anlagen zu betreiben, wird thermische Kühlung aber auch zu einer finanziell interessanten Alternative. Um die Vorbehalte gegenüber thermischen Anlagen weiter abzuschwächen, entwickelte die Hindenburg Consulting gemeinsam mit der Energieagentur Regio Freiburg exemplarisch Kühlkonzepte für fünf Demonstrationsobjekte. Dazu gehörten das Autohaus Ebner in Albbruck, dessen Ausstellungshalle sich im Sommer stark aufheizt oder die Firma Dentaurum aus Ispringen, in deren Werkhallen seit 120 Jahren zahntechnische Produkte entstehen. Beide hatten sich an einem Wettbewerb für die Teilnahme qualifiziert. Hierbei erprobten die Projektleiter einen Fragebogen, der auch in Zukunft dabei hilft, schnell und einfach herauszufinden, wo sich thermische Kühlanlagen lohnen. Nachdem das Konzept verschiedene Möglichkeiten durchgespielt hatte, suchten die Projektleiter die Anlage aus, die unter den jeweiligen Umständen am besten geeignet waren. Das Projekt bewies nicht nur, dass thermische Klimaanlagen wirtschaftlich sind, oft senken die neuen Anlagen auch die Betriebskosten und bewirken, dass die Besitzer im Winter weniger heizen müssen. Durch die Vielfalt der Objekte, vom Bürogebäude über eine Kellerei zur industriellen Werkshalle, hat das Projekt eine große Beispielwirkung und demonstriert, dass es sich in allen Bereichen lohnt, umweltfreundlich zu klimatisieren. Wie groß das Interesse am Projekt und an thermischer Kühltechnik ist, zeigt sich daran, dass sogar aus Spanien Bewerbungen eintrafen. Mehr Informationen auf der Homepage von ThermCoolProfit .