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Biogas aus Holz - Holzvergaseranlage

Eine neuartige Holzvergasungsanlage erzeugt künftig Wärme und Strom für den zwischen Freudenstadt und Freiburg gelegenen Ramsteiner Hof. Zum Einsatz kommt eine Anlage der Firma Spamer, die elektrisch 50 kW leistet. Der Holzvergaser, einer der Ersten seiner Art in Baden-Württemberg, erzeugt hochwertiges Biogas indem er Holzhackschnitzel vergast. Außerdem liefert die Anlage Strom, den sie als Ökostrom ins Netz einspeist.

Holzvergaser bieten eine weitere Option, lokale Ressourcen aus Land- und Forstwirtschaft nachhaltig zu nutzen und charakteristische Kulturlandschaften zu erhalten. Unabhängig von Tageszeit und Wetter, ergänzen sie Solar- und Windanlagen.

Projektdaten

Projektnummer 2007-09
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Herr und Frau Müller, Fischerbach
Laufzeit bis März 2011
Zuschuss 185.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Errichtung einer Außenbeleuchtung mit Mustercharakter und implementiertem Lichtmanagementsystem
Freiburg

Lichtmanagementsystem für LED-Außenbeleuchtung

Wegen ihrer Langlebigkeit und dem geringen Energieverbrauch ersetzen LED-Leuchten vielerorts herkömmliche Außenbeleuchtung. Besonders effizient sind LED-Leuchten in Kombination mit Lichtmanagementsystemen, die zentral Wartung und Energieverbrauch steuern. Solche Systeme sind aber noch kaum im Einsatz. bnNETZE installiert deshalb eine Musteranlage auf dem Hauptparkplatz der badenova in Freiburg, um so langfristige Erfahrungswerte zu gewinnen. Dabei kommt das Telemanagementsystem CityTouch der Firma Philips zum Einsatz, das bisher nur für einzelne Pilotanlagen verfügbar ist. Über eine zentrale Software und Funkverbindung können die Betreiber jede einzelne Lampe steuern, überwachen, und ihre Helligkeit an die jeweiligen Erfordernisse anpassen. So kann das System die Lichtstärke je nach Tageszeit regulieren oder bestimmte Bereiche nach Bedarf schwächer oder stärker ausleuchten. Die engmaschige Überwachung erlaubt es auch, Wartungsarbeiten langfristig vorauszuplanen oder ausfallende Lampen sofort zu ersetzen. Messwerte zu Energieverbrauch und -einsparungen stehen jederzeit zur Verfügung. Das Projekt testet verschiedene LED-Leuchten und wertet im Monitoringzeitraum Daten aus zu Ausfällen, Lebensdauer und Energieverbrauch. In mehreren Veranstaltungen präsentiert bnNETZE das System und ihre Erfahrungen und bietet mit ihrer Musteranlage interessierten Firmen und Gemeinden eine Anlaufstelle. Darstellung dreier wesentlicher Erkenntnisse aus dem Projekt Die Technik und die nötigen Nachrüstungen dazu sind noch relativ kostenintensiv und aufwendig. Bis die Anlage funktionsfähig ist bedarf es eines hohen Aufwandes und technischer Unterstützung des Herstellers. Allerdings ist auch eine erhebliche Einsparung des elektrischen Energiebedarfs möglich. Die Kompatibilität der verschiedenen Leuchten zur Steuerung und Abfragen der Gegebenheiten ist noch stark eingeschränkt und bedarf noch einer Verbesserung. Die Prozessvereinfachungen, Steuerung, Dokumentation und die Auswertungs-möglichkeiten des Systems sind sehr gut und würden eine höhere Produktivität zur Folge haben.

Ökologische Wärme- und Kälteversorgung basierend auf Wärmepumpen mit maximaler Effizienz durch Systemkühlung, Regeneration des Sondenfeldes und intelligenter Steuerung der Energieströme
Luisenhöhe

Ökologische Wärme- und Kälteversorgung basierend auf Wärmepumpen mit maximaler Systemeffizienz

Viele Szenarien für eine CO2-freie Wärmeversorgung in Deutschland gehen davon aus, dass Wärmepumpen eine größere Rolle spielen müssen, um die seit mehreren Jahren stagnierende Wärmewende weiter voranzutreiben. In der Gemeinde Horben am Fuße des Schauinslands bietet sich hierfür ein idealer Anwendungsfall. Dort entsteht auf einem Hochplateau am Westhang des Schauinsland-Massivs das moderne Resorthotel „Gesundheitsresort Schwarzwald Luisenhöhe". Das Resort soll durch ein innovatives und zukunftsweisendes Versorgungskonzept basierend auf mehreren Sole-Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit einem Erdsondenfeld mit Wärme und Kälte versorgt werden. Ziel dieses Konzeptes ist es, einen möglichst effizienten Betrieb der Anlagen zu realisieren. Bei der Projektierung wird der Fokus daher besonders auf ein innovatives Zusammenspiel der einzelnen Anlagen und die Optimierung der Betriebspunkte gesetzt: Um das Erdreich während der Sommermonate zu schonen und aktiv zu regenerieren, wird das Konzept durch einen großen Luft-Wärmetauscher ergänzt. So stehen den Wärmepumpen ganzjährig mehrere Wärmequellen zur Verfügung. Durch eine intelligente Regelung sollen alle Wärmepumpen flexibel betrieben werden, sodass diese jederzeit Wärme aus einer möglichst hochtemperierten Wärmequelle beziehen können und damit eine maximale Effizienz aufweisen: Im Sommer kann bei hohen Außentemperaturen Wärme über den Luft-Wärmetauscher bezogen werden. Im Winter steht Wärme aus dem verhältnismäßig warmen Erdreich zur Verfügung. Zudem kann ganzjährig Wärme aus den Kältespeichern bezogen werden und dem Heizsystem zugeführt werden, diese sog. Systemkühlung (Heizen und Kühlen gleichzeitig) hat die höchste Effizienz. Durch ein umfassendes Monitoring, welches alle relevanten Energieströme messtechnisch erfasst und visualisiert, soll eine kontinuierliche Anlagenoptimierung ermöglicht werden und der Anlagenbetrieb sowie die Leistungsfähigkeit der Wärmepumpen transparent werden. Durch Minimierung der elektrischen Stromaufnahme bei Maximierung der Nutzung von Umweltwärme soll sichergestellt werden, dass Wärme und auch Kälte langfristig ökologisch und damit möglichst CO2-arm bereitgestellt werden. Wenn Sie mehr über das Projekt Luisenhöhe in Horben erfahren möchten, besuchen Sie doch die Webseite des Gesundheitsresorts Schwarzwald Luisenhöhe .