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Energie erleben mit FESS

Mit FahrradEnergieSystem spürt man am eigenen Körper welche Tretkraft und damit Energie für unterschiedliche Anwendungen nötig sind. Die Palette der möglichen Erlebnisse soll jetzt erweitert werden.

Das Fahrrad-Energie-System (FES) von Solare Zukunft konnte von 2011 bis 2014 durch eine Förderung des badenova Innovationsfonds entwickelt werden. Inzwischen sind zwei optimierte Versionen entstanden. Bei einer handelt es sich um die Energieerlebnisräder für Kinder, die in ihrer Größe speziell für Kleinkinder angepasst sind, wodurch auch schon im frühen Kindesalter eine Sensibilisierung stattfinden kann. Aber auch das Konzept des FahrradKinos im Bildungsbereich des Vereins erfreut sich nach wie vor einer großen Nachfrage. Die Schnittstelle und die Maske, mit der einzelne Leistungsparameter auf der Leinwand gezeigt werden, haben sich allerdings seit der ersten Version kaum verändert. In diesem Projekt sollen viele neue Ideen umgesetzt werden, die das FES noch attraktiver machen. Durch die Entwicklung neuer Software kann das FES genutzt werden, um Spiele, Wettbewerbe, Energiesimulationen (Lastgänge) oder auch Themen wie z.B. Energie in der Nahrung, Energie und Konsum oder Kraftwerksmanagement erlebbar zu vermitteln. Die Hardware konnte über Jahre hinweg getestet werden. Hierbei wurden Ideen dazu gesammelt, wie das FES vielseitiger einsetzbar ist. In Freiburg hat sich inzwischen die FahrradDisco bewährt. Dabei werden sogar nur fünf Räder benötigt, um die erforderliche Energie zu erzeugen. Kurzum: Durch die Entwicklung einer neuen Software soll eine noch bessere visuelle Darstellung der Energiedaten erreicht werden. Durch Spiele und Simulationen soll das inhaltliche (pädagogische) Angebot um eine neue Dimension erweitert werden.

Projektdaten

Projektnummer 2020-15
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Solare Zukuft e.V.
Laufzeit 01.03.2020 - 30.09.2021
Zuschuss 19.425€

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Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Young Talents Day
Freiburg

Young Talents Day mit internationalen Umweltpreisträgern

Zum Internationalen Umweltkonvent, der „International Convention of Environmental Laureates“, kommen jedes Frühjahr die Preisträger weltweit bedeutender Umweltpreise nach Freiburg. Junge Menschen haben am „Young Talents Day“ die einmalige Gelegenheit, mit den Umweltexperten aus über 40 Nationen über nachhaltige Entwicklung zu diskutieren. Zum fünfjährigen Jubiläum des Umweltkonvents in 2016 konzipierte die Europäische Umweltstiftung, die den Event in Kooperation mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe – FWTM veranstaltet, den Young Talents Day neu: Die Diskussionstische, sogenannte „Round Tables“, wurden erstmals unterteilt in „Expert Tables“ und „Open Tables“. An den Expert Tables wurden die Anfang 2016 von der UN ausgegebenen „Sustainable Development Goals“ diskutiert; die Open Tables boten Raum für spontane und offene Gespräche. Bei „Market & Music“ präsentierten sich lokale Umweltinitiativen und luden zum Mitmachen ein. Schüler und Studierende können sich über die Schulen beziehungsweise die Universität zum Young Talents Day anmelden und nehmen vorab an mehreren Vorbereitungstreffen teil. Die Erkenntnisse aus der Neukonzeption des Young Talents Days 2016 sind Impulsgeber für die Konzeption des Young Talents Days 2017 gewesen und werden dies auch für die zukünftigen Events sein. Der Young Talents Day ist für junge Menschen aus Freiburg und Region DIE Chance, Umweltaktivisten aus aller Welt kennenzulernen, praktischen Einblick in unterschiedlichste Disziplinen wie Tierschutz, Menschenrechte oder Erneuerbare Energien zu erhalten, und vielfältige interkulturelle Kontakte zu knüpfen. Die zugehörige Online-Plattform EnviroNetwork.eu lädt nicht nur junge Menschen, sondern alle Interessierten dazu ein, mit Umweltpreisträgern und Umweltaktivisten weltweit in Kontakt zu treten. www.european-environment-foundation.eu www.environetwork.eu Darstellung dreier wesentlicher Erkenntnisse aus dem Projekt Um junge Menschen zu Engagement in Umwelt- und Klimaschutz zu motivieren, sind die persönliche Begegnung mit Vorbildern und Face to Face-Kontakte enorm wichtig. Virtuelle Kontakte sind kein ausreichender Ersatz. Junge Menschen wollen intellektuell gefordert werden. Der Young Talents Day 2016 bot Formate in zwei inhaltlich unterschiedlichen Niveaus an: Die anspruchsvolleren „Expert Tables“ waren wesentlich zielführender und ergebnisreicher als die „Open Tables“. Daher wurden in 2017 nur noch inhaltlich höherwertige Formate offeriert. Aufgrund des Überangebots an Initiativen ist die Akquise von jungen Menschen in großer Zahl nicht einfach. Daher wollen wir diejenigen, die teilnehmen, nachhaltig begeistern, und sie so zu Botschaftern für Umwelt- und Klimaschutz machen.

Unser Haus - fit für die Zukunft
Freiburg

Unser Haus - fit für die Zukunft

Jugendliche sind die Hausbesitzer und damit die energetischen Sanierer von morgen. Die meisten Sanierungen werden aber derzeit von älteren Hausbesitzern durchgeführt. Das liegt zum einen an der finanziellen Lage jüngerer Sanierer, jedoch auch am mangelnden Wissen um Technologien und Fördermöglichkeiten. Jugendliche sind außerdem wichtige Botschafter für klimabewusstes Verhalten in ihren Familien. Deshalb konzipierte fesa e.V. das Projekt „Unser Haus – Fit für die Zukunft“, bei dem Schülern der Klassen 9-11 ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und die finanziellen und ökologischen Vorteile einer nachhaltigen Bauweise vermittelt werden. Zu Projektbeginn maßen die Schüler der 15 beteiligten Klassen den Energieverbrauch des eigenen Hauses und setzen diesen ins Verhältnis zu Nutzerverhalten, Baujahr und Energieversorgung. Sie besichtigen ein Haus in der Sanierungsphase und lernen dort am praktischen Beispiel verschiedene Maßnahmen sowie die beteiligten Handwerker, Energieberater und Ingenieure kennen. Besuche bei lokalen Handwerks- und Planungsbetrieben vertieften dieses Wissen und zeigten den Jugendlichen die Berufsvielfalt im Bereich Sanierung und erneuerbare Energien. In einem Planspiel nahmen die Schüler anschließend die Rollen von Hausbesitzer, Bank, Energieberater und Handwerkern ein, um die einzelnen Planungsschritte sowie die finanziellen und ökologischen Aspekte verschiedener Technologien und Maßnahmen nachzuvollziehen. Auf einer öffentlichen Veranstaltung stellten die Jugendlichen schließlich ihre Ergebnisse vor und trainierten dabei ihre rhetorischen Fähigkeiten. Das Projekt gibt Jugendlichen die Möglichkeit, praxisbezogenes Wissen im Bereich effiziente Energienutzung, Handwerk, Pressearbeit und Finanzplanung selbstständig zu erarbeiten. Es fördert damit einen nachhaltigeren Lebensstil und zeigt die Berufschancen besonders im ländlichen Raum auf. Nach Projektabschluss evaluierte fesa e.V die einzelnen Projektkomponenten, und stellt die Lehrmaterialien nun auf ihrer Webseite zur Verfügung. Weitere Informationen und Materialien finden Sie auch auf der Projektwebseite. Drei Haupterkenntnisse: Der Blick auf das eigene Haus zeigte den SchülerInnen die Potentiale für erneuerbare Energie und Sanierung und regte zum Nachdenken über eine nachhaltige Zukunft an. Die SchülerInnen trugen das Projekt nach Hause und regten damit ihre Eltern zum Nachdenken über Gebäudesanierung nach. In vielen Elternhäusern wurde jedoch bereits saniert, so dass neue Maßnahmen nicht immer sinnvoll waren.