Zurück zur Übersicht

erstes städtisches Passivhausgebäude Freiburgs

Nachdem sie bereits 1997 als erste Freiburger Schule eine Photovoltaikanlage installierte, leistete die Schule mit ihrem neuen Projekt, dem Neubau der Schulkantine in Passivhausbauweise, erneut Pionierarbeit. Als erstes öffentliches Gebäude der Stadt Freiburg realisiert der Mensaanbau die strengen Auflagen für Passivhäuser. Zu den eingesetzten Mitteln gehören beispielsweise ein effektiver Wärmeschutz, dreifach verglaste Fenster und eine Lüftungsanlage, die Abwärme nutzt. Außerdem kommen die Räume weitgehend mit Tageslicht aus, wobei im Sommer Jalousien für Schatten sorgen.

Ein Schwesterprojekt sorgt dafür, dass die Vielfalt der angebotenen Mahlzeiten gesund ist und aus ökologischem, regionalem Anbau stammt. Die ohnehin schon praktizierte Zusammenarbeit mit der Freiburger Ökostation, sowie die schuleigenen Energiesprecher, welche die Kinder zum verantwortungsvollen Umgang mit Energie erziehen, ergänzen das Konzept.

Mit dem pädagogische wie bauliche Maßnahmen umfassenden Ansatz ist die Wentzinger Schule Vorbild für andere Schulen, die sich zu Ganztagesschulen erweitern und ebenfalls ihr Essensangebot ausbauen wollen.

Projektdaten

Projektnummer 2008-17
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Stadt Freiburg
Laufzeit bis April 2011
Zuschuss 131.788

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Neubau Bürgerhaus Mietersheim
Lahr

Energieeffizientes Bürgerhaus Mietersheim

Als ehemals selbstständiges Dorf hat Mietersheim eine für eingemeindete Ortsteile typische Struktur. Stark befahrene Straßen führen durch den alten Ortskern, in den 1960ern und 70ern kamen neue Wohngegenden hinzu und veränderten den Charakter des alten Bauerndorfes.Mit einem kommunalen Entwicklungsplan harmonisierte die Stadt Lahr nun beide Teile und schaffte einen verkehrsberuhigten Ortskern als neues Zentrum. Teil dieses Plans war der Bau eines neuen, energieeffizienten Bürgerheims. Dafür riß die Stadt zwei alte Gebäude im Ortskern ab und errichtete das Bürgerheim, das sich mit seiner transparenten Fassade in die Architektur des Dorfplatzes einfügt. Großen Wert legte das städtische Bauamt darauf, für den Bau regionale, nachwachsende Rohstoffe zu verwenden. Verschiebbare Wände machen es nun möglich, das neue Gebäude flexibel zu nutzen. Das Konzept senkt zudem – im Vergleich zum Heizen oder Beleuchten eines einzigen, großen Raumes – die Energiekosten. Im Sommer kühlen Erdregister über ein Röhrensystem im Boden die Räume ohne dafür wie herkömmliche Klimaanlagen große Strommengen zu verbrauchen. Pro Jahr spart die Gemeinde damit etwa ein. Mietersheim ist Vorbild für andere Gemeinden, wenn es darum geht mit nachhaltigen aber bereits bewährten Technologien energieeffizient zu bauen ohne die städtischen Finanzen damit stark zu belasten. Um ihr Modell in die Öffentlichkeit zu tragen, veranstaltete die Stadt Lahr deshalb mehrere Veranstaltungen zum Thema ‚Best Practice – Energieeffizienz als Standard.