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Famos - Bildungskonzept für erneuerbare Energien

Seit 1995 erklärt die mobile Solarwerkstatt ‚famos’ Kindern, wie Solarenergie funktioniert. Für alle Altersgruppen geeignet, vermittelt die Werkstatt auf spielerische, praktisch erfahrbare Weise, welche Technologien im Alltag Sonnenergie nutzen.

2005 brachte der Förderverein für angewandte Solartechnik (f.a.s.t.) zusammen mit Studenten der PH Freiburg die mobile Solarwerkstatt auf den neuesten Stand und ergänzten sie mit neuen Angeboten. Dazu gehören die Solardisco, bei der ein Solarmodul Strom für Mikrophon, Mischpult und CD-Player liefert, Brennstoffzellen für Modellautos oder ein Kocher, der Solarthermie nutzt. Das Energieerlebnisfahrrad, mit dem Kinder eine Energiesparlampe zum Leuchten bringen können, erweitert das Angebot für Regentage.

Für die Studenten, die Unterrichtsentwürfe und Lehrmaterial im Rahmen eines Seminars entwickelten, stand der Lerneffekt im Vordergrund. In der Praxis konnten sie erproben, wie man Unterrichtsmaterialen entwickelt, die robust und zielgruppengerecht sind.

Projektdaten

Projektnummer 2005-01
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Förderverein für angewandte Solartechnik Freiburg
Laufzeit Januar 2005 bis Dezember 2006
Zuschuss 15.450

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Kunst zu leben - nachhaltige Lebensstile
Freiburg

Veranstaltungsreihe über nachhaltige Lebensstile

Umweltprojekte haben gewöhnlich einen stark praxisorientierten, klar abgesteckten Umfang. Sie zielen beispielsweise darauf, Kindern regenerative Energie zu erklären, den Prototyp eines BHKWs zu testen oder Handwerker in alternativen Heiz- oder Kühltechniken auszubilden. Anders die Veranstaltungsreihe ‚Nachhaltigkeit als Lebenskunst’, bei der die Stadt Freiburg sowie die katholische und evangelische Kirche einmal mehr demonstrieren, wie grundlegend wichtig ihnen Umweltschutz ist. Der Leitgedanke der Kooperation ist es, die Menschen dazu anzuregen, über ihren Lebensstil nachzudenken und sich für ethisch vertretbare, umweltfreundliche Alternativen zu entscheiden. Mit einem bewussteren Lebenswandel tragen sie dazu bei, die Umwelt nachhaltig für künftige Generationen zu erhalten. Zeit, Lebensmittel, Raum und Generationen waren die ersten drei Themenbereiche, denen bisher jeweils eine Projektwoche gewidmet war. Führungen durch Münster und Altstadt, Veranstaltungen im Planetarium oder Waldspaziergänge zum Thema Wildnis und Zivilisation regten dazu an, das eigene Verhalten zu überdenken und an nachhaltigen Kriterien auszurichten. Praktisch erlebbar und emotional ansprechend präsentiert erreichten die Themen auch Menschen, die sich sonst nur wenig mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen. Indem es mit verschiedenen Veranstaltungen die kulturelle Grundlage für nachhaltiges Handeln fördert, trägt das Projekt auch zum Erfolg alternativer Energien bei, die wesentlich für die künftige Lebensqualität der Region verantwortlich ist. Nach diesem Vorbild können auch andernorts können Städte und Kirchen den Menschen helfen, sich an einem nachhaltigen Lebensstil zu orientieren.

Freiburger KlimaPflanzschule – ein außerschulisches Bildungs-Projekt im Bereich nachhaltige Entwicklung für die Sekundarstufe 1
Freiburg

Klimapflanzschule

2008 entstand u.a. mit Unterstützung des Innovationsfonds das Informations- und Bildungszentrum WaldHaus Freiburg. Für Schulklassen, Fachleute und interessierte Laien bietet es Ausstellungen, Aktionstage, ein offenes Jahresprogramm oder Bildungskonzepte im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwickllung. Insbesondere die innovativen Angebote für Schulklassen richteten sich bisher an Grundschüler oder, wie beispielsweise die ebenfalls geförderte SchulverWaldung vor allem an die Mittelstufe. Ergänzend zielt die Freiburger KlimaPflanzschule nun auf die Klassenstufen 5-7 ab. Hier betreuen Schüler über drei Jahre hinweg Baumsetzlinge und lernen aktiv und außerhalb des Klassenzimmers die Themen Lebensraum Wald und nachhaltige Entwicklung im regionalen Raum kennen. Pro Jahr verbringen die Schüler etwa fünf Tage im Wald. Sie sammeln Samen, ziehen Sämlinge heran, pflegen sie und pflanzen die kleinen Bäume schließlich eigenhändig aus. Diese stufenweise Entwicklung macht biologische Phänomene und ökologische Zusammenhänge anschaulich sichtbar und sensibilisiert die Schüler für einen verantwortungsvolleren Umgang mit natürlichen Ressourcen. So lernen sie beispielsweise, wie lange verschiedene Baumarten brauchen, um hiebreif zu werden, also eine Höhe von 30 bis 60 Metern zu erreichen. Bei der Eiche sind das bis zu 200 Jahre. Ein besonderer Augenmerk liegt auf dem Thema Wald und Klimawandel, beispielsweise durch den Vergleich, wie klimaresistent verschiedene Baumsorten sind. Exkursionen zu Baumschulen und Forschungsinstitutionen in der Umgebung ergänzen das Angebot.