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Freiburgs 'Roter Block' innovativ saniert

Durch Beschränkungen des möglichen Wärmeschutzes an der Fassade aufgrund von Denkmalschutzanforderungen bei einem Gebäudekomplex hat die "Freiburger Stadtbau GmbH" ein mit Rapsmethylester (RME) betriebenes Blockheizkraftwerk zusätzlich installiert, um die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Der Einsatz von RME in BHKWs ist noch relativ neu. Positive Erfahrungen mit RME als Treibstoff für BHKWs kann dessen Einsatz in diesem Bereich fördern. Das Projekt ist unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ohne Förderung nicht interessant, allerdings liegen die Mehrkosten in einem Bereich, deutlich unter den Kosten für andere CO2-Vermeidungsmaßnahmen.

Projektdaten

Projektnummer 2004-13
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Freiburger Stadtbau GmbH
Laufzeit bis Juni 2009
Zuschuss 47.850

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

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Smart City Kommunikationstechnik

Die Smart City ist eines der Trendthemen unserer Zeit und wird bereits vielerorts in unterschiedlichen Ausprägungen vorangetrieben. Eine Schlüsselrolle stellen dabei Erhebung, Transport und Verarbeitung von Daten dar, mit denen intelligente Anwendungen umgesetzt werden können. So sind bereits in den letzten Jahren in vielen Städten, wie auch in Freiburg, sogenannte LPWA- (Low Power Wide Area) Netzwerke entstanden. Damit ist es möglich Daten über große Reichweiten mit geringem Leistungsverbrauch zu übertragen. Auch gibt es bereits eine große Anzahl unterschiedlichster Sensoren für die Datenerhebung. Doch oftmals gibt es noch keine Anbindungsmöglichkeiten in ein LPWA-Netzwerk. Im Rahmen von diesem Projekt soll hier Abhilfe geschaffen werden. Es beinhaltet die Entwicklung eines Kommunikationsmoduls für häufig verwendeten Schnittstellen, womit eine Anbindung der Sensoren in das Netzwerk möglich wird und mit der eine kontinuierliche Datenerhebung für Monitoring und Gefahrenfrüherkennung einhergeht. Eine mögliche Anwendung, die auch in einem Feldtest umgesetzt werden soll, liegt bei dem Einsatz von Schachtwasserzählern, wodurch erstmalig eine höhere Überwachung der Wassernetze erst möglich wird. Die Entwicklung eines solchen Kommunikationsmoduls und das Vorhandensein eines Datennetzwerkes öffnen damit die Türen für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und Umsetzungsvorhaben vieler unterschiedlicher Akteure und treiben die Entwicklung der Smart City als einen lebenswerten, nachhaltigen und sicheren Ort voran.