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Grünes Klassenzimmer - UFO Kehl

Auf der Landesgartenschau Kehl / Straßburg 2004 war das grüne Klassenzimmer schon ein großer Erfolg. Deshalb nutzt die Stadt Kehl den Forstpavillon der Gartenschau, das so genannte UFO, um Kindern auch weiterhin Themenkomplexe wie Umwelt und Energie oder Gesundheit und Ernährung zu vermitteln. In Unterrichtseinheiten von anderthalb bis drei Stunden Länge erleben die Schüler praxisnahen Unterricht, der sie für Umweltthemen sensibilisiert. Für fachliche Kompetenz sorgen eine Umweltpädagogin sowie zahlreiche Experten, auch von badenova. Mit ihnen können Kinder beispielsweise Solarwindräder basteln oder Kleinstlebewesen im Rhein fangen. Neu ist, dass Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren ein Umweltdiplom erwerben können, wenn sie in einem Halbjahr vier Veranstaltungen besuchen.

Mit dem grenzüberschreitenden Angebot, das von 2005 bis 2007 etwa 130 Klassen wahrnahmen, zeigt das Projekt Kindern, wie sie mit natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen können.

Mehr Informationen auf der Homepage der Stadt Kehl.

Projektdaten

Projektnummer 2005-15
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Stadt Kehl
Laufzeit April 2005 bis Dezember 2007
Zuschuss 79.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Abenteuer Leben - das "System Erde" im Kosmos
Freiburg

Umweltbildung im Planetarium

Ein Blick aus dem Weltall auf die Erde macht bewusst, wie einzigartig und fragil das Ökosystem unseres Planeten ist. Was in der Realität Astronauten vorbehalten bleibt, bilden Planetarien in ihren Kuppeln originalgetreu ab. Neben den klassischen Präsentationen zu Sternbildern bieten sie deshalb auch Vorstellungen rund um die Umweltbildung. Das Freiburger Planetarium integriert schon seit Jahren ökologische Themen in sein Programm und zieht damit rund 50.000 Besuchern pro Jahr an. Nun stellte das Planetarium auf eine digitale Full-Dome-Video-Projektion um und eröffnete seinem Publikum damit neue Perspektiven. Bisher kannten die Zuschauer bei Filmszenen mehrere, sich überschneidende Bilder. Zukünftig präsentiert sich ihnen eine nahtlose Darstellung, die die Illusion erweckt mitten im Geschehen zu sitzen. Die neue Technik ermöglicht es beispielsweise Lufthülle der Erde anschaulich visualisieren oder Satellitenaufnahmen in Echtzeit in die Kuppel zu projizieren um so Wetterphänomene oder den Treibhauseffekt darzustellen. Ein Bildungskonzept ergänzte die neue Vorführtechnik. Es setzt darauf, mit multimedialen Effekten Umweltthemen spannend und unterhaltsam zu vermitteln um eine besonders große Zielgruppe zu erreichen. Dieses Bildungskonzept nennt sich „Energie im Himmel und auf Erden“ und ist nun fester Bestandteil ihres Programmangebotes. Es wurde mit großem Interesse von den Zuschauer angenommen. Mehr Informationen auf der Homepage des Planetariums. Darstellung dreier wesentlicher Erkenntnisse aus dem Projekt Erfreulich: Die Betreuung des Projekts durch den Badenova-Innovationsfond verlief kooperativ, flexibel und unbürokratisch. Die zuständigen Badenova-Mitarbeiterinnen und- arbeiter zeigten sich sehr hilfsbereit und kompetent bei der Lösung aller Probleme. Erstaunlich: „Energie“ ist der zentrale Begriff unserer modernen technischen Zivilisation. Doch die Antwort auf die Frage: „Was ist Energie?“ ist sehr schwierig. Das Wesen der Energie im physikalischen Begriffssystem zu erklären fällt auch Physikern sehr schwer. Motivierend: Die pädagogische Wirksamkeit unserer Leitidee „Verstehen durch Staunen – Staunen durch Verstehen“ wurde mir erst im Laufe des Projektes so richtig bewusst. Sie wird weiterhin die Arbeit des Planetariums nachhaltig beeinflussen.

Lahrer Klimaschutz-Treuepunkte Aktion
Lahr

Klimaschutz-Treuepunkte für Lahr

Bonusprogramme, bei denen Punkte nach einiger Zeit in Prämien umgetauscht werden, gibt es schon viele. In einem einjährigen Projekt wurde nun erstmals ein Kundenbonusprogramm entwickelt, das den Klimaschutz zum Ziel hat und in Lahr zum Testeinsatz gekommen ist. Je nach Einkaufswert erhalten die Kunden bei teilnehmenden Geschäften Bonuspunkte für klimafreundliche Prämien, beispielsweise Gutscheine für den öffentlichen Nahverkehr, Kompensation einer bestimmten Menge CO2 oder Gutscheine für regionale Produkte und Aktionen. In der Pilotphase, deren Zeitraum während der Projektlaufzeit konkretisiert wird, analysiert das Projekt die Reaktionen von Kunden und Geschäften und etabliert einen reibungslosen Ablauf. Langfristig hoffen die Initiatoren, das Projekt durch gewonnene Erkenntnisse zu einem stetigen Angebot zu gestalten und auf die gesamte Ortenauregion auszuweiten. Die Klimaschutz-Treuepunkte fördern das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und unterstützen durch eine stärkere Bindung der Kunden den regionalen Einzelhandel. Darstellung dreier wesentlicher Erkenntnisse aus dem Projekt Teilnahmebereitschaft vorhanden – Sowohl bei den Händlern und Gastronomiebetreibern als auch bei den Konsumenten ist eine grundsätzliche Teilnahmebereitschaft vorhanden. Eine persönliche Vorstellung des Projektsgegenüber den Händlern sowie ein persönlicher Hinweis seitens des Händlers zum Kunden sind jedoch erforderlich. Kostenlos und langfristig – Die Teilnahmemöglichkeit muss für die Händler unentgeltlich und der Sammelzeit dauerhaft (mind. 12 Monate) angelegt sein. Einkurzes Programm, insb. zur Chrysanthema und in der Weihnachtszeit schafft mehrAufwand als Nutzen. Gewinnspiel und Spende als Prämien – Die für die Sammelnden interessantesten Prämien sind die Teilnahme an einem Gewinnspiel mit hochwertigen Preisen sowie eine kleine Spende (1€) an ein Klimaschutzprojekt.