Silberfreie Solarzellen dank Freiburger Technologie
Dank neuer Technologie wird die Produktion von Solarzellen unabhängig von der immer knapper und teurer werdenden Ressource Silber
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Silberfreie Solarzellen dank Freiburger Technologie |
| Projektnummer | 2023-A-004 |
| Projektart | Forschung & Studien |
| Umsetzung durch | PV2+ GmbH |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 150.000 € |
Pilotfertigung für silberfreie Solarzellen
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Erprobung einer innovativen Kupfertechnologie zur elektrischen Kontaktierung von Solarzellen. Ziel war es, die vom Fraunhofer-Spin-off PV2+ entwickelte Lösung unter industrieähnlichen Bedingungen in einer Pilotfertigung zu testen. Damit sollte die technische Machbarkeit und Skalierbarkeit der silberfreien Kontaktierung für die Zelltypen Silicium-Heterojunction und Perovskit-Silicium-Tandem validiert werden. Die Technologie verspricht nicht nur eine kostengünstigere und nachhaltigere Alternative zu Silber, sondern auch eine strategische Absicherung der Rohstoffversorgung für die Solarindustrie.
Herausforderungen durch Silberknappheit
Die Solarindustrie sieht sich mit einem zunehmenden Engpass bei Silber konfrontiert, das bislang als Schlüsselmaterial für die elektrischen Kontakte in Solarzellen diente. Die stark wachsende Nachfrage, sowohl durch die Photovoltaik als auch durch andere Zukunftsbranchen wie die Elektromobilität, lässt massive Preissteigerungen und Versorgungsprobleme erwarten. Besonders betroffen sind die vielversprechenden Zelltechnologien SHJ und Pero-Si, die einen besonders hohen Silberbedarf aufweisen. Expert:innen prognostizierten, dass die Silberversorgung bereits in wenigen Jahren zum limitierenden Faktor für das Wachstum der Solarindustrie und damit für die gesamte Energiewende werden könnte.
Technologietransfer in die industrielle Anwendung
PV2+ soll eine patentierte Kupferlösung bieten, die als Ersatz für Silber dienen kann und dabei sowohl ökologisch als auch ökonomisch überzeugt. Im Rahmen des Projekts wurde diese Technologie in einer Pilotfertigung in Freiburg unter realitätsnahen Bedingungen getestet. Dabei lag der Fokus auf der Integration in bestehende Produktionsprozesse sowie auf der Leistungsfähigkeit der Kupferkontakte in den genannten Zelltypen.
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