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Innovativ gefiltertes Regenwasser

Die herkömmlichen Methoden zur Regenwasseraufbereitung sind raumintensiv. Das Projekt untersuchte alternative und kostengünstigere Methoden der Regenwasserbehandlung, die ohne die herkömmlichen Regenklärbecken auskommen. In diesen lagerte sich der Schmutz ab, der sich im Regenwasser angesammelt hatte. Im Projekt waren diese raumintensiven Klärbecken überflüssig, stattdessen nutzte es ohnehin vorhandene Kanäle um das Wasser zu filtern.

Um die neue Regenwasserbehandlung zu realisieren untersuchten Wissenschaftler der Universitäten Stuttgart und Darmstadt, welche Fest- und Schadstoffe im Wasser enthalten sind und wie sich der Regenwasserabfluss unter verschiedenen Bedingungen voraussagen lässt.

Projektdaten

Projektnummer 2008-05
Projektart Forschung und Studien
Projektträger Eigenbetrieb Stadtentwässerung
Laufzeit bis Dezember 2009
Zuschuss 138.653

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Realisierung eines "virtuellen" PV-Kraftwerkprototyps im badenova Stromnetz für die Einsatzplanung von regenerativen Stromgeneratoren und dezentralen KWK-Anlagen
Freiburg

Virtuelles Kraftwerk

Seit der Gesetzgeber 1998 den Strommarkt liberalisierte, hat sich dieser stark verändert Neben den großen kommerziellen Anbietern speisen, unterstützt von diversen Förderprogrammen und dem erneuerbare Energien-Gesetz, auch immer mehr gewerbliche und private Kleinanlagen ihren aus regenerativen Quellen erzeugten Strom ins Netz ein. Die zahlreichen dezentralen, unregelmäßig produzierenden BHKW, Wind- ,Wasserkraft- oder Solarstromanlagen machen es für die Netzbetreiber zunehmend schwierig, die jeweils verfügbare Strommenge optimal vorherzusagen und zu steuern. Die Folge sind beispielsweise unerwünschte Stromspitzen. Ein Forschungsvorhaben von badenova und dem Freiburger Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme vernetzte deshalb die dezentralen Anlagen im badenova-Netz zu einem ‚virtuellen Kraftwerk’, dass die einzelnen Standorte zu einem effizienterem, besser koordinierten System zusammenfasst. Erstmals erprobten die Wissenschaftler ihre erarbeiteten Konzepte und Algorithmen in einem größeren Verteilnetz, in dem alternative Energiequellen stark vertreten sind. Anhand von Lastverläufen und Wetterprognosen erarbeitete das Team einen Betriebsführungsassistenten für die Leitwarten der Verteilnetzbetreiber wie Badenova. Diese stehen als Schnittstelle zwischen dem Verbraucher und dem dezentral erzeugten Strom. Indem es den Leitwarten hilft, das System effektiver zu steuern, machen sie das Netz stabiler und erlauben es, flexibler auf den Strommarkt zu reagieren. Mehr Informationen im Abschlussbericht und auf der Homepage des Fraunhofer ISE .