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Naturpark-Detektive - vom Netz in die Natur

2020-01 Naturpark Detektive - Logo Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord

Durch die zunehmende Digitalisierung verbringen Kinder immer mehr Zeit vor Computer und Smartphone statt in der Natur. Ihr Wissen über die Natur und ihre Heimat nimmt ab und damit oft auch deren Wertschätzung. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung aber auch viele Chancen und wird zukünftig nicht mehr wegzudenken sein. Dieser Entwicklung möchte der Naturpark Rechnung tragen und in einem neuen, innovativen und interaktiven Umweltbildungsprojekt die Vorteile beider Welten – der digitalen und der analogen – nutzen und miteinander verknüpfen, um Kindern die Natur und ihre Heimat wieder näher zu bringen. Durch das Erleben und Verstehen der Zusammenhänge in der Natur sollen sie so zu einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen angeregt werden. Es soll ein ökologisches Bewusstsein geschaffen werden. Die Grundidee des Projektes „Naturpark-Detektive – vom Netz in die Natur“ ist es, Kinder dazu anzuregen, den Zusammenhängen in der Natur auf spielerische und abenteuerliche Weise auf die Spur zu kommen. Dies gelingt, indem sie Abenteuer in der Natur – also draußen – erleben und dort Rätsel und Aufgaben lösen, die sie auf der Internetseite der Naturpark-Detektive gestellt bekommen. Es soll eine lebendige, aktuelle und attraktive Plattform entstehen. Zur Umsetzung des Projektes soll das Partnernetzwerk des Naturparks einbezogen werden, also die Förderer, aber vor allem auch die Naturpark-Schulen und Mitgliedsgemeinden. Es soll mit den Naturpark-Detektiven ein begeisterndes, variables, am Zeitgeist orientiertes, kommunikatives und auf Schwarzwälder Wurzeln basierendes Umweltbildungs-Projekt geschaffen werden, welches Modellcharakter aufweist.

Projektdaten

Projektnummer 2020-01
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
Laufzeit 01.01.2020 - 31.12.2022
Zuschuss 123.448€

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Entwicklung eines Emissionsbilanzierungs-Managementsystems auf Basis von Primär-, Echtzeit- und Sekundärdaten wichtiger kommunaler Verbrauchsstellen am Beispiel der Gemeinde Mühlheim
Mühlheim a.d. Donau

Emissionsbilanz in Echtzeit für Kommunen

Die Kommunen spielen eine wichtige Rolle wenn es darum geht, Klimaschutzziele zu erreichen. Viele von ihnen haben deshalb in den letzten Jahren Klimaschutzkonzepte erstellt. Dafür ist es grundlegend zu wissen, wie viel Energie die einzelnen Sektoren und Ortsteile verbrauchen und wie viel CO2 sie ausstoßen. Die hierfür benötigten Daten sind aber oft veraltet, unvollständig oder liegen in unterschiedlichen Formaten vor. Viele Kommunen greifen deshalb auf statistische Werkzeuge zurück, die nur Durchschnittsdaten darstellen, nicht aber den wirklichen Zustand. So können die Bürger nur schlecht nachvollziehen, welche Effekte erzielt werden. Die Gemeinde Mühlheim an der Donau erstellt deshalb in Kooperation mit badenova und der Schweizer Klimaschutzstiftung myclimate erstmals ein Messsystem, dass alle Datenquellen in Echtzeit integriert und so den aktuellen Verbrauch und Veränderungen anzeigen kann. Dazu kombiniert das Projekt verschiedene Systeme. Ein Geoinformationssystem erlaubt es, die einzelnen Messorte einer Karte zuzuordnen. Das Performance Management System 'DoCOUNT' sammelt alle wichtigen ökologischen und ökonomischen Daten und überprüft diese. Es kann verschiedene Bereiche vergleichen und Emissionswerte berechnen. Das Projekt ist zunächst auf zehn gemeindeeigene Liegenschaften begrenzt. Aufgeteilt in unterschiedliche Subsysteme, sind sie Ziel einer Machbarkeitsstudie. Anschließend installiert die Gemeinde dort Messquellen, welche die Daten in Echtzeit an das Performance Management System weitergeben. Liegen die ersten Daten vor, können die Verantwortlichen das technische Konzept weiter optimieren und die Liegenschaften präziser aufteilen. Die Vorteile für die Gemeinde sind vielfältig und gut auf andere Kommunen übertragbar: Die Mühlheimer haben eine exaktere Übersicht darüber, wie wirksam einzelne Klimaschutzmaßnahmen sind und können jederzeit Schwachstellen analysieren sowie Emissionen und Energieverbrauch überprüfen. Wenn mehrere Gemeinden das Konzept nutzen, können sie außerdem verschiedene Sektoren direkt vergleichen.