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Regenerative Energien- von Kindern erklärt

Unter den vielen vorbildlichen Projekten in der Umweltpädagogik sticht ‚Kinder erklären regenerative Energien’ durch seinen außergewöhnlichen Ansatz heraus. Hier dürfen Kinder nicht nur mitmachen, das Projekt, in dem Kinder selbst als Akteure vor die Kamera treten, dreht die übliche Lehrer-Schülerkonstellation um.

Die Idee stammt von der Freiburger Energieplanungsagentur econzept, die schon seit Jahren Kindern Themen rund um erneuerbare Energien und Energiesparen vermitteln. Mit Material und der notwendigen Technik versorgte die mobile Solarwerkstatt famos das Projekt.

Am Projekttag arbeiten sich die Kinder, angeleitet von Studenten der PH Freiburg, in verschiedenen Gruppen in das Thema ein und erklären vor laufender Kamera beispielsweise wie man aus Erdwärme Strom produzieren kann. Jede Projektgruppe erhält eine individuelle DVD sowie ein Präsentationssystem, das die Ergebnisse zwei Wochen lang in den Schulen vorführt. Aus den besten Sequenzen erstellen PH-Studenten außerdem einen Lehrfilm „Regenerative Energien von Kindern erklärt“, für den sie das Rahmenprogramm erarbeiten.

Mit seinem innovativen Ansatz vermittelt das Projekt Kindern, das auch sie als Experten ihren Familien helfen können klimafreundlich mit Energie umzugehen.

Mehr Informationen auf der Homepage des Projektes.

Projektdaten

Projektnummer 2007-11
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger econzept Energieplanung GmbH
Laufzeit bis Dezember 2009
Zuschuss 67.900

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Blühende Industriegebiete
Freiburg

Grüne Industrieflächen für Freiburg Nord

Industriegebiete sind meist grau und monoton, dominiert von Zweckbauten und Straßen mit wenig grünen und vielen versiegelten Flächen. Das muss nicht so sein, wie ein Projekt der Innovation Academy e.V im Freiburger Industriegebiet Nord zeigt. Dort wandeln Auszubildende und Mitarbeiter der anliegenden Unternehmen ungenutzte Industrieflächen, wie sie z. B. zwischen Industriehallen und Werksgebäuden zu finden sind, in Biotope und Gärten um, oder begrünen Fassaden und Dachflächen der Gebäude. Damit leisten sie einen Beitrag für ein besseres Mikroklima, geben Insekten und Vögeln neuen Lebensraum und verschönern das Stadtbild. Gleichzeitig bieten die neuen Grünflächen Rückzugsmöglichkeiten für eine Mittagspause jenseits des Schreibtisches. Am Anfang des dreijährigen Projektes steht eine Potentialstudie, die das Interesse der ansässigen Firmen ermittelt und erste Kontakte aufbaut. Für interessierte Mitarbeiter und Azubis bietet die Innovation Academy e.V. dann Workshops an, in dem die Beteiligten ein Begrünungskonzept für das jeweilige Unternehmen entwickeln und Einführungen in Natur- und Artenschutz, Garten- und Landschaftspflege erhalten. Anschließend setzen die Mitarbeiter und Azubis die Pläne schrittweise um und präsentieren schließlich ihre Arbeit in einer Ausstellung, in der das beste Projekt prämiert wird. Das Projekt begrünt nicht nur Industrieflächen und erhöht damit Artenvielfalt und Lebensqualität, sondern bringt die Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Artenschutz auch in die berufliche Bildung. Hier geht´s zum Webauftritt des Projektes blühende Industriegebiete

Upcycling Macherthon - for schools
Freiburg

Upcycling Macherthon für Schulen

Upcycling mit Jugendbildung kombiniert, das war die Idee hinter dem Upcycling Macherthon des Freiburger Vereins Grünhof e. V für kreatives und nachhaltiges Unternehmertum. Im Mai 2017 fanden Workshops mit vier Freiburger Schulklassen der Stufen 10-12 statt, bei denen die Schüler unter Anleitung von professionellen Coaches aus gebrauchten und Recyclingmaterialien neue Produkte entwickelten. Für die Umsetzung standen ihnen im FREILab Freiburg eine Design-, Textil-, Holz- und Elektrowerkstatt zur Verfügung, einschließlich moderner Technologien wie 3D-Drucker oder Laser Cutter. Der Macherthon ermöglicht es den Schülern, ihre Ideen Schritt für Schritt umzusetzen und am Ende des Tages das Ergebnis ihrer Arbeit in der Hand zu halten. Die Verwandlung von Abfallprodukten wie Kaffeekapseln, Plastikflaschen oder Altkleider in neue Produkte – Lichterketten, Patchworkdecken oder Blumenkästen – sensibilisiert die Teilnehmer für die Probleme unserer Wegwerfgesellschaft und für einen nachhaltigeren Lebensstil. Aus der Evaluation der Pilotveranstaltungen hat Grünhof e. V. einen Leitfaden erstellt, mit dem Interessierte das Konzept an ihre Einrichtungen bringen können. Drei Haupterkenntnisse: Die Möglichkeit, ein eigenes Produkt zu entwickeln, etwas zu „erfinden“ und diese Erfindung Realität werden lassen motiviert die Schüler*innen unwahrscheinlich und lässt sie mit großer Energie und Ausdauer arbeiten. Für die jüngere Generation ist der Umgang mit 3D Druckern, Lasercuttern und anderen modernen Fabrikationswerkzeugen selbstverständlich, der Übergang zwischen off- und online fließend. Als Einzelveranstaltung ist der Macherthon sehr ressourcenintensiv. Mit dem im Projekt erarbeiteten Manual und Marketingmaterial gelingt die Integration in Schulen und bereits bestehende Werkstätten.

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