Zurück zur Übersicht

Seelbacher Energielehrpfad

An einem beliebten Abschnitt des Rad- und Wanderweges Rhein-Schuttertal richtete die Gemeinde Seelbach einen Energielehrpfad ein. Vom Bahnhöfle bis zum Ende des Wittelbachs informieren zwölf Tafeln über erneuerbare Energien. Der Pfad gibt sowohl einen allgemeinen Überblick über Solarthermie, Biomasse oder die CO2-Problematik als auch praktische Tipps, um im Alltag Energie zu sparen. Teilweise mit solaren Beleuchtungssystemen ausgestattet, veranschaulichen die Stationen ihre Themen praxisnah: Die Tafel zur Windkraft steht in Sichtweite der Windkraftanlage Schweighäuser, die historische ‚Glatzenmühle’ demonstriert, wie man Wasserkraft früher verwendete. Die moderne Wasserkrafttechnologie zeigt das dortige Kleinwasserkraftwerk. Der Lokale Arbeitskreis Energie, das örtliche Handwerk und die gewerblichen Schulen halfen mit, die Tafel und den im Juli 2004 eingeweihten Pfad zu gestalten.

Der Lehrpfad wurde am 21. Juli 2004 offiziell eingeweiht.

Projektdaten

Projektnummer 2003-03
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Gemeinde Seelbach
Laufzeit Juni 2003 bis Dezember 2004
Zuschuss 11.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Kunst zu leben - nachhaltige Lebensstile
Freiburg

Veranstaltungsreihe über nachhaltige Lebensstile

Umweltprojekte haben gewöhnlich einen stark praxisorientierten, klar abgesteckten Umfang. Sie zielen beispielsweise darauf, Kindern regenerative Energie zu erklären, den Prototyp eines BHKWs zu testen oder Handwerker in alternativen Heiz- oder Kühltechniken auszubilden. Anders die Veranstaltungsreihe ‚Nachhaltigkeit als Lebenskunst’, bei der die Stadt Freiburg sowie die katholische und evangelische Kirche einmal mehr demonstrieren, wie grundlegend wichtig ihnen Umweltschutz ist. Der Leitgedanke der Kooperation ist es, die Menschen dazu anzuregen, über ihren Lebensstil nachzudenken und sich für ethisch vertretbare, umweltfreundliche Alternativen zu entscheiden. Mit einem bewussteren Lebenswandel tragen sie dazu bei, die Umwelt nachhaltig für künftige Generationen zu erhalten. Zeit, Lebensmittel, Raum und Generationen waren die ersten drei Themenbereiche, denen bisher jeweils eine Projektwoche gewidmet war. Führungen durch Münster und Altstadt, Veranstaltungen im Planetarium oder Waldspaziergänge zum Thema Wildnis und Zivilisation regten dazu an, das eigene Verhalten zu überdenken und an nachhaltigen Kriterien auszurichten. Praktisch erlebbar und emotional ansprechend präsentiert erreichten die Themen auch Menschen, die sich sonst nur wenig mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen. Indem es mit verschiedenen Veranstaltungen die kulturelle Grundlage für nachhaltiges Handeln fördert, trägt das Projekt auch zum Erfolg alternativer Energien bei, die wesentlich für die künftige Lebensqualität der Region verantwortlich ist. Nach diesem Vorbild können auch andernorts können Städte und Kirchen den Menschen helfen, sich an einem nachhaltigen Lebensstil zu orientieren.