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Stirlingmotor für die Schule Villingendorf

Unter den kleineren Gemeinden gehört Villingendorf zu den Pionieren, wenn es um innovative Kraftwärmekopplung geht. Schon im Oktober 2006 installierte die Gemeinde in ihrer Grund- und Hauptschule ein BHKW der Firma Solo, das zusätzlich die Turn- und Festhalle versorgt. Pro Jahr liefert es etwa 50. 000 Kilowattstunden und produziert Wärme mit einer Leistung von 8 bis 26 Kilowatt Strom.

Im Oktober 2006 in Betrieb genommen, war das gasbetriebene BHKW mit seinem Stirlingmotor ein herausragender Beitrag zum kommunalen Energiemanagement, das Villingendorf schon seit Jahren erfolgreich betreibt. Zwar ist die Anlage wegen der Insolvenz der Firma Stirling inzwischen nicht mehr im Einsatz, dennoch hat der Energiebeauftragte der Gemeinde in AGs und der schuleigenen Energiespargruppe die Schüler mit den Vorteilen und der Funktionsweise von BHKW vertraut gemacht.

Projektdaten

Projektnummer 2006-01
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Gemeinde Villingendorf
Laufzeit Mai 2006 bis Juli 2006
Zuschuss 16.126

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

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Die seit 2015 erfolgreich betriebenen und mit dem ÖPNV-Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2019 ausgezeichneten Mobilitätsstationen mit ihren innovativen Angeboten sollen weiterentwickelt werden. Die Stadt Offenburg setzt dabei auf einen kombinierten Einsatz von Stadträdern und Pedelecs und will für einen reibungslosen Betrieb und eine sukzessive Komplettierung des Angebotes mit Pedelecs an den Stationen mit einem neu entwickelten Kombiständer für beide Fahrradtypen anbieten. An diesen Ständern können dann sowohl die bislang eingesetzten Stadträder abgestellt und abgemeldet sowie auch Pedelecs abgestellt, abgemeldet und zukünftig auch geladen werden. Dies ist für die Nutzenden wesentlich einfacher und erfüllt, was die Marke „Einfach Mobil“ verspricht. Zusätzlich sollen an ausgewählten Standorten an den Mobilitätsstationen auch Lastenräder und in einem weiteren Schritt Elektro-Lastenräder bereitgestellt werden. Mit dem Ansatz einer gemischten Flotte kann den Ansprüchen der Nutzenden sehr gut entsprochen werden. Eine solche Pilotphase erscheint für die weitere Entwicklung des Systems äußerst wichtig. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass sich das Mobilitätsnetzwerk Ortenau zum Ziel gesetzt hat, die Vernetzung der Mobilitätsstationen nach dem Offenburger Vorbild in die Region voranzutreiben. Zusätzlich zu den bestehenden Stationen soll an der Hochschule Offenburg ebenfalls eine Mobilitätsstation mit Rädern mit Kombinationsständern implementiert werden. Für das Hochschulprojekt sollen zudem im Zusammenwirken mit der Hochschule und den Studierenden die geeigneten Beteiligungsformate für die Umsetzung mit anschließender Evaluation der Zielerreichung entwickelt werden. Hierbei sollen insbesondere auch die Studierenden und Beschäftigten der Hochschule aus den Kommunen des Mobilitätsnetzwerks Ortenau einbezogen werden. Bei erfolgreichem Start der ersten Ausbaustufe soll spätestens nach einem Jahr die zweite Ausbaustufe mit zusätzlich 50 Rädern folgen (2. Pilotphase). Nach zwei Jahren soll dann die Verstetigungsphase anlaufen.