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Strom und Wärme aus Sauermolke

Die Breisgaumilch GmbH plante eine Anlage, um aus dem Nebenprodukt Sauermolke Wärme und Strom zu gewinnen.

Die Breisgaumilch GmbH plante auf der Grundlage der vom Innovations geförderten Studie eine Anlage, um aus dem Nebenprodukt Sauermolke Wärme und Strom zu gewinnen. Das Projekt wurde zurückgezogen, ein Anlagenbau ist momentan nicht geplant.

Projektdaten

Projektnummer 2004-09
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Breisgaumilch GmbH, Freiburg
Laufzeit zurückgezogen
Zuschuss -

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Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Pilotprojekt Flächendeckendes KlimaControlling in Kirchen
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Besseres Klima für Kirchen

Kirchen energieeffizient zu heizen und zu lüften ist schwierig. Geheizt werden sie meist nur punktuell zu Gottesdienstzeiten und kühlen ansonsten, besonders im Winter, stark aus. Diese Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit setzen der Inneneinrichtung und besonders Gemälden oder Kunstgegenständen zu und können zu Schimmelbefall in der Orgel führen. In der Region Südbaden beschäftigen sich die Firma econzept und die Erzdiözese Freiburg schon seit 2006 mit dieser Herausforderung und erstellten in zwei vom Innovationsfonds geförderten Projekten Konzepte für eine optimale Lüftung und Heizung. Grundlage waren jedoch meist nur kurzfristige oder punktuelle Messungen, die langfristige Entwicklungen nicht abbildeten, oder aufwändige und teure Jahresklimamessungen. Das Folgeprojekt entwickelt deshalb ein kostengünstiges automatisiertes Mess- und Auswertungssystem, das den Hausmeistern oder Mesmer kritische Zustände meldet und so ein schnelles und einfaches Eingreifen möglich macht. Die Messgeräte sind leicht zu installieren und senden die Daten drahtlos an das Auswertungsprogramm, das für die Nutzer als laienfreundliches Webportal zur Verfügung steht. Besteht Handlungsbedarf alarmiert das System die Nutzer per Email oder SMS. Mit diesen Informationen können die Verantwortlichen langfristig ihre Heizstrategien optimieren. Zunächst entwickeln die Projektpartner das Messsystem an rund 150 Kirchen in Südbaden, die entweder schon Teil der vorherigen Projekte waren oder spezifische Schimmel- oder Feuchtigkeitsprobleme haben. Nach Projektabschluss bietet sich das System an für die rund 45.000 Kirchengebäude in Deutschland, ebenso wie für Gebäude mit ähnlich stoßartiger Nutzung, wie beispielsweise Festsäle oder Vereinsheime.

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Erste Elektro-Wasserstoff-Hybrid-Müllabfur

Die ASF verstärkt seit mehreren Jahren Ihr Engagement bei der umwelt- und klimafreundlichen Entsorgung. Die Abfallwirtschaft kann bei der Vermeidung und Verminderung von Abgasen, Feinstaub und Stickoxiden im Stadtgebiet einen besonderen Beitrag leisten. Da die Fahrzeuge im kommunalen Bereich fast ausschließlich und täglich im Stadtgebiet unterwegs sind, ergeben sich große Potentiale für die Vermeidung von klima- und gesundheitsgefährdenden Stoffen. Bereits 2011 wurden elektrisch-Diesel-Hybrid Müllkraftwagen in den Dienst genommen und 2017 wurde eine elektrische Kehrmaschine , ebenfalls durch den Innovationsfond gefördert, angeschafft, um die Innenstadt emissionsfrei zu reinigen. Durch die besonders positiven Erfahrungen mit dieser reinelektrischen Technologie, die mit Zahlen im Monitoring bis heute belegbar sind, hat die ASF sich auch für zwei weitere E-Kehrmaschinen entschieden, sowie verschiedene Streetscooter. Zwei Streetscooter sind bereits auf den Straßen Freiburgs unterwegs und stellen Behälter sowie verschiedene Transportarbeiten emissionsfrei. Doch neben der Batterie als „Treibstoff“ für den E-Motor gibt es noch die Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird. Zu diesem Thema gibt es immer wieder experimentelle Fahrzeuge im PKW-Bereich, doch bei schwere Nutzfahrzeugen ist das Thema bis jetzt nicht sehr präsent. Das Zukunftsträchtige eines Wasserstofffahrzeuges ist das Verbinden des Komforts eines schnellen Tankens mit der Klimaneutralität des Elektroantriebs. Die ASF möchte zwei MKWs (Müllkraftwagen) mit einer kleinen Batterie und einem Wasserstofftank als "Rangeextender" für den Betrieb einer Brennstoffzelle mit dem Fahrzeugbauer FAUN konzipieren und herstellen. Damit werden zwei klimaneutrale und richtungsweisende Technologien vereint. Freiburg wird somit entweder als erste oder einer der ersten Städte in Europa mit einem Wasserstoff MKW ausgestattet. Die Fahrzeuge werden wahrscheinlich Ende 2020 zur Verfügung stehen. Damit erfüllt die ASF ein weiteres Ziel in der Strategie eine klimaschonende und noch umweltfreundlichere Stadtreinigung zu werden.