Vorsicht Plastik!
Das Ziel der Innovation Academy ist, die Menschen auf die negativen Seiten von Plastik aufmerksam zu machen und ihnen Alternativen an die Hand zu geben.
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | Vorsicht Plastik! |
| Projektnummer | 2021-01 |
| Projektart | Umweltkommunikation |
| Umsetzung durch | Innovation Acadamey e.V. |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 6.838 € |
Plastik als Umwelt- und Gesundheitsrisiko
Die Innovation Academy hat sich zum Ziel gesetzt, die negativen Auswirkungen von Plastik sichtbar zu machen und Alternativen aufzuzeigen. Plastik ist zwar in vielen Bereichen unverzichtbar, verursachte jedoch erhebliche Schäden für Umwelt und Gesundheit. Millionen Tonnen gelangen jährlich in die Ozeane, Mikroplastik wurde in der Arktis und sogar im menschlichen Blut nachgewiesen. Das Projekt Vorsicht Plastik! möchte auf diese Gefahren aufmerksam machen und ein Bewusstsein für die globale Plastikflut schaffen.
Impulse für einen plastikärmeren Alltag
Trotz des Images von Freiburg als umweltbewusste Stadt war auch hier ein Anstieg des Plastikabfalls zu beobachten. Das Projekt hatte deshalb Denkanstöße gegeben, wie sich der eigene Konsum reduzieren ließ. Ziel war es, Menschen aus allen sozialen Gruppen zu erreichen, insbesondere jene, für die Umweltschutz bisher keine große Rolle spielte. Mit leicht zugänglichen Angeboten und konkreten Beispielen sollte ein Einstieg in ein plastikfreieres Leben ermöglicht werden.
Lernen durch Erleben und Mitmachen
Die Teilnehmenden näherten sich dem Thema auf praktische Weise. Interaktive Lernmodule vermittelten Grundlagen, Besuche in verpackungsfreien Supermärkten zeigten Alternativen beim Einkauf und Workshops zur Herstellung eigener Kosmetikprodukte förderten das aktive Mitmachen. Das Projekt setzte nicht nur auf Wissensvermittlung, sondern auf persönliche Erfahrungen. So konnten die Teilnehmenden das Gelernte leichter in ihren Alltag integrieren und an ihr Umfeld weitergeben. Informationen zu den Aktionen wurden auf der Webseite der Innovation Academy bereitgestellt.
Drei wesentliche Projekterkenntnisse
Das trimodale Konzept mit einem interaktiven Workshop, der Herstellung von Kosmetika und dem Besuch eines verpackungsfreien Supermarktes oder einer Drogerie hat sich bewährt. Es ist breit einsetzbar für Grundschulen ab der 3. Klasse in der Unter-, Mittel- und Oberstufe sowie für Erwachsenengruppen.
Allen Beteiligten, ob groß oder klein, hat es viel Spaß gemacht, Zahnpasta, Deo oder Lippenbalsam selbst herzustellen. Außerdem bleibt die Erkenntnis, dass man über die Inhaltsstoffe Bescheid weiß, keinen Verpackungskunststoff benötigt und alles kostengünstig und in kurzer Zeit selbst herstellen kann.
Für viele Teilnehmende, die ein Handy besitzen, hat sich die Yuka-App als sehr hilfreich erwiesen. Das Grundkonzept der App ist einfach: Barcodes von Kosmetikprodukten werden gescannt und die App zeigt eine detaillierte Aufschlüsselung der Inhaltsstoffe, deren Auswirkungen auf die Gesundheit und mögliche Produktalternativen.
Downloads und weitere Infos
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