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Biogas-Trockenfermentation

Pilotanlage, die mit einem neuartigen Verfahren Grünschnitt aus der Landschaftspflege trocken fermentiert und vergast

Weil die Landwirtschaft immer weniger Mähgut benötigt, liegen landwirtschaftliche Flächen zunehmend brach. Um die Landschaft offen zu halten, müssen die Landwirte das Gras dort aber trotzdem schneiden. Zwar entschädigen die Gemeinden sie für die aufwändige Mahd, den Grünschnitt können sie jedoch nur selten sinnvoll verwerten. Hier setzte das Projekt an, das die Energiepflanze Gras trockenfermentiert, um so Biogas zu erzeugen. Bei dem noch relativ unbekannten Verfahren muss das Gärgut anders als bei der üblicheren Flüssigfermentation nicht pumpfähig sein. Außerdem bleibt der Stickstoff der Grünmasse vollständig erhalten, so dass sich der Reststoff als hochwertiger Dünger eignet.

Geplant war eine Testanlage auf einem Hof zwischen Eichstetten und Bahlingen, um gleichzeitig mit dem erzeugten Gas in einem BHKW Strom und Wärme zu erzeugen. Jedoch kam der Arbeitskreis Landwirtschaft der Gemeinde Eichstetten im Laufe des Projektes zum Ergebnis, dass momentan keine der auf dem Markt erhältlichen Anlagen am Standort wirtschaftlich liefe. Auch die Suche nach alternativen Standorten und Substraten blieb ergebnislos, so dass der Arbeitskreis das Vorhaben abbrach.

Projektdaten

Projektnummer 2003-09
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Gemeinde Eichstetten, Arbeitskreis Landwirtschaft
Laufzeit April 2003 bis Dezember 2005
Zuschuss 245.656

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

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