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Brennstoffzelle in der Gewerbeschule

2006 richteten die Freiburger Walter-Rathenau und Richard-Fehrenbach Gewerbeschulen mit Hilfe der badenova einen Raum ein, in dem Schüler und Handwerker anhand von Praxisobjekten erlernen können, wie sie Kunden beim Thema neue Technologien beraten oder die entsprechenden Anlagen installieren und warten können. Bisher war der Schulungsraum mit verschiedenen erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken und holzgefeuerten Heizkesseln ausgestattet, die überwacht von einem umfangreichen Messsystem Teile der Schule mit Wärme versorgen.

Außerdem erhält der Schulungsraum eine Brennstoffzelle. Anders als konventionelle Heizkraftwerke, die Brennstoffe in Wärme und mechanische Energie und schließlich in Elektrizität umwandeln, liefert sie durch einen elektrochemischen Prozess direkt Wärme und Strom. Dadurch ist die Brennnstoffzelle besonders effizient und stößt kaum Schadstoffe oder CO2 aus. Das Gerät der Firma BAXI Innotech hat eine elektrische Leistung von 1,5 kW und befindet sich noch im Feldteststadium.

Mit ihrem vorbildhaften Konzept, ihre Gebäude gleichzeitig klimafreundlich zu heizen und mit den Anlagen ihre Schüler praktisch auszubilden, tragen die Freiburger Gewerbeschulen wesentlich dazu bei, innovative Heiztechniken in den Lehrplan zu integrieren.

Projektdaten

Projektnummer 2007-08
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger badenova AG & Co. KG
Laufzeit bis Dezember 2010
Zuschuss 225.900

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Pilotprojekt Flächendeckendes KlimaControlling in Kirchen
Freiburg

Besseres Klima für Kirchen

Kirchen energieeffizient zu heizen und zu lüften ist schwierig. Geheizt werden sie meist nur punktuell zu Gottesdienstzeiten und kühlen ansonsten, besonders im Winter, stark aus. Diese Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit setzen der Inneneinrichtung und besonders Gemälden oder Kunstgegenständen zu und können zu Schimmelbefall in der Orgel führen. In der Region Südbaden beschäftigen sich die Firma econzept und die Erzdiözese Freiburg schon seit 2006 mit dieser Herausforderung und erstellten in zwei vom Innovationsfonds geförderten Projekten Konzepte für eine optimale Lüftung und Heizung. Grundlage waren jedoch meist nur kurzfristige oder punktuelle Messungen, die langfristige Entwicklungen nicht abbildeten, oder aufwändige und teure Jahresklimamessungen. Das Folgeprojekt entwickelt deshalb ein kostengünstiges automatisiertes Mess- und Auswertungssystem, das den Hausmeistern oder Mesmer kritische Zustände meldet und so ein schnelles und einfaches Eingreifen möglich macht. Die Messgeräte sind leicht zu installieren und senden die Daten drahtlos an das Auswertungsprogramm, das für die Nutzer als laienfreundliches Webportal zur Verfügung steht. Besteht Handlungsbedarf alarmiert das System die Nutzer per Email oder SMS. Mit diesen Informationen können die Verantwortlichen langfristig ihre Heizstrategien optimieren. Zunächst entwickeln die Projektpartner das Messsystem an rund 150 Kirchen in Südbaden, die entweder schon Teil der vorherigen Projekte waren oder spezifische Schimmel- oder Feuchtigkeitsprobleme haben. Nach Projektabschluss bietet sich das System an für die rund 45.000 Kirchengebäude in Deutschland, ebenso wie für Gebäude mit ähnlich stoßartiger Nutzung, wie beispielsweise Festsäle oder Vereinsheime.

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