• Junge mit Idee - Erfinder

    Antrag im Innovationsfonds stellen

  • Zurück zur Übersicht

    Zukunftslabor „Smarte Region” | 2022-02

    Eine neue Kooperationsinfrastruktur soll Kommunen dabei unterstützen, Herausforderungen im Klimaschutz und in der -anpassung mit smarten Lösungen zu begegnen.

    Eine neue Kooperationsinfrastruktur soll Kommunen dabei unterstützen, Herausforderungen im Klimaschutz und in der -anpassung mit smarten Lösungen zu begegnen.
    Projektdaten  
    Projektname Konzeption Zukunftslabor „Smarte Region”
    Projektnummer 2022-02
    Projektart Bau und Anwendung
    Projektträger BadenCampus GmbH & Co. KG
    Laufzeit 01.01.2022 – 31.12.2022
    Fördersumme 112.234 €

    Wofür braucht es das Zukunftslabor „Smarte Region“?

    Städte und Kommunen sehen sich vielfältigen Herausforderungen im Hinblick auf Klimaschutz und

    Digitalisierung ausgesetzt. Für viele der Herausforderungen gibt es inzwischen Lösungsansätze, oft werden diese aber nicht bedarfsorientiert weiterentwickelt und eine breite Anwendung findet häufig nicht statt. Hier setzt das Projekt „Smarte Region“ an - Ziel ist die Entwicklung eines Zukunftslabors für den Südlichen Oberrhein und Hochrhein. In diesem Zukunftslabor sollen Städte und Kommunen gemeinsam mit Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen an neuen Lösungen für Klima- und Ressourcenschutz durch smarte Anwendungen arbeiten. Dabei werden sowohl der städtische als auch der ländliche Raum eingeschlossen, sowie die interkommunale Zusammenarbeit gefördert.

    Wie funktioniert das Projekt?

    Über das Projekt soll eine dauerhafte Kooperationsinfrastruktur aufgebaut werden, mit deren Hilfe Probleme der bzw. in den Kommunen der Region in Kooperation mit weiteren Akteuren (Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen) identifiziert und Lösungen, entwickelt werden können. Als Plattform für effiziente und bedarfsorientierte kommunale Innovation wird das Zukunftslabor als Impulsgeber, Testumgebung und Austauschplattform fungieren. Es soll Innovationskultur im öffentlichen Umfeld weiterverbreiten und die beteiligten Personen in Sachen Umwelt- und Klimaschutz sowie Smart City-Themen weiterqualifizieren. Dabei soll eine sich selbst tragende Struktur entstehen, die nicht von einzelnen Förderprogrammen abhängig ist.

    Zudem sollen ein Geschäfts- und Partnermodell sowie eine passende Organisationsstruktur erarbeitet werden. Dadurch erhalten Kommunen Zugang zu hochinnovativen Lösungen für den Schutz von Klima und Umwelt und können diese nach ihren Bedarfen mitentwickeln. Startups und Unternehmen finden innerhalb des Zukunftlabor-Netzwerks ein konstruktives Umfeld für die Entwicklung und Implementierung ihrer Lösungen und aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung gelangen ohne Umwege direkt in die Umsetzung.

    Mit welchen Themen wird sich das Zukunftslabor befassen?

    Die thematischen Schwerpunkte werden durch die antragstellenden Partner erarbeitet. Denkbar sind zum Beispiel:

    • Energiewende (dezentrale Erzeugung, erneuerbare Energie, Smart Grid, Wärmeplanung etc.)
    • Wassermanagement (Regulierung bei Starkregen, Bewässerung, Dürre-Management, Bodenüberwachung etc.)
    • Mobilität & Logistik (E-Mobilität, autonomes Fahren, Parkplatzüberwachung zur Verkehrsreduzierung, Verkehrssteuerung in Innenstädten, On-Demand-Dienste etc.)
    • Smart Buildings (Batteriespeicher, Heizung, Lüftung, Überwachung sonstiger Parameter etc.)
    • Digitale Infrastruktur (IoT, Funknetze, digitale Zwillinge etc.) als Voraussetzung für Tracking und ressourcenschonende Anwendungen in Gesundheitswirtschaft, Landwirtschaft/Weinbau etc.

    Wer ist an dem Projekt beteiligt?

    Die Projektbeteiligten bestehen aus der Innovationsplattform badenCampus, mehreren Kommunen, der Wirtschaftsregion Freiburg, Start-Ups, sowie Hochschulen und Forschungsinstituten.

    Ein weiteres Projekt des badenCampus befasst sich speziell mit der Kooperation zwischen Startups und Kommunen im Bereich Klimaschutz und -anpassung, mehr dazu finden Sie auf der zugehörigen Projektseite.

    Melden Sie sich für unseren Newsletter an

    Erfahren Sie regelmäßig Neuigkeiten über unsere Förderprojekte, Veranstaltungen im Innovationsfonds und verpassen Sie keine Termine oder Antragsfristen mehr.