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Energiebildung in Kindergärten

Seit 1994 bietet der Verein Solare Zukunft e. V. erfolgreich Bildungsprojekte für das Thema erneuerbare Energien. Die mobile Solarwerkstatt ‚famos’ beispielsweise gewann 2007 den 2. Preis beim Wettbewerb "ExpoNaTe" der Landesstiftung Baden-Württemberg. Außerdem organisierte Solare Zukunft 2009 das erste Freiburger Bildungsforum Erneuerbare Energien

Das Projekt zielte auf zwei Ebenen ab: Kindern und Erzieherinnen Energiesparpotentiale bewusst zu machen, hilft den Kindergärten dabei, weniger Strom oder Wasser zu verbrauchen. Ebenso wichtig ist der Langzeiteffekt: Auf lange Sicht motiviert das Konzept die Kinder dazu, auch nach Projektende und außerhalb des Kindergartens die gelernten Prinzipien und Verhaltensmuster umzusetzen. Drei Angebote standen zur Verfügung: Die Kinder-Energie-Werkstatt, Fortbildungen für Erzieherinnen und Verleih von Materialkisten Die Kinder-Energie-Werkstatt kam an 2 Vormittagen für je 2 Stunden in eine Einrichtung, um mit einer Gruppe von max. 15 Vorschulkindern rund ums Thema Energie zu Forschen, Experimentieren, Spielen, Philosophieren.

Mehr Informationen und Angebote auf der Webseite von Solare Zukunft e.V.

Projektdaten

Projektnummer 2010-01
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Solare Zukunft e.V.
Laufzeit Januar 2010 bis Dezember 2011
Zuschuss 29.060

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Freiburger CO2- Diät
Freiburg

Freiburger CO2- Diät

Was kann ein Einzelner dagegen tun, dass das Klima immer wärmer wird? Bei dieser Frage hilft die Freiburger CO2-Diät, bei der das Umweltschutzamt in Zusammenarbeit mit Energieberatern, Architekten und Handwerkern konkrete Hinweise gibt, wie jeder Tag für Tag dazu beitragen kann, das Klima zu schützen. Im ersten Schritt schärfen sie dafür das Bewusstsein, wie viel CO2 ein Mensch am Tag, sei es unterwegs im Auto oder daheim beim Kochen, überhaupt produziert. Mit dem ‚persönlichen CO2-Fußabdruck’ können Interessierte das für die Bereiche Mobilität, Konsum, Wohnen und Ernährung bereits seit Sommer 2007 online auf der Homepage berechnen. Nach der Analyse stellt die zweite Komponente ‚Bewusst Handeln’ ein Paket aus Tipps und Informationen vor, die helfen, den Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Adresslisten wie die Grünen Seiten Freiburg mit Energieberatern, Handwerkern oder Secondhandläden gehören ebenso dazu wie Informationen zu Radwegen, dem öffentlichen Nahverkehr oder zum klimafreundlichen Einkaufen. Eine Aktionsplattform stellt besonders vorbildliche Projekte vor, die die Stadt beim Wettbewerb für erfolgreiche CO2-Sparer prämiert. Nicht alle Quellen, die CO2 verursachen, lassen sich einfach beseitigen. Deshalb bietet die Stadt im letzten Baustein umweltbewussten Bürgern an, ihre CO2-Emissionen auszugleichen, indem sie in einen Fond einzahlen. Dieser unterstützt klimafreundliche Projekte, unter anderem ein kleines Wasserkraftwerk in Honduras und ein Biomassekraftwerk in Indien, das Kleinbauern mit Ernteresten aus dem Senfanbau beliefern.

Audio-visuelle nutzerorientierte Gebäude- Information zur individuellen Bedienung der Gebäude-technik und zum energieeffizienten und komfortablen Nutzerverhalten am Arbeitsplatz (AnubI)
Offenburg

Erklärt mit Bild – Energieeffizienz im Büro

Eine ausgeklügelte Gebäudeleittechnik kann wesentlich dazu beitragen, Wärme und Strom zu sparen. Nutzerfehler reduzieren diesen Einspareffekt jedoch oft. Dies trifft besonders bei Bürogebäuden mit vielen Nutzern und verschiedenen Anforderungen zu. Viele Mitarbeiter wissen gar nicht genau, welche Technologie in ihrem Gebäude zur Anwendung kommt und lüften und heizen nach Gewohnheit. In Offenburg stehen den Mitarbeitern in einigen städtischen Gebäuden deshalb bald kurze, über QR-Code aufrufbare Videos zur Verfügung, die an verschiedenen Stellen im Gebäude die Haustechnik und ihre optimale Bedienung erklären. Die Videos zeigen, wie Heizung, Lüftung, Klimatisierung oder Beleuchtung möglichst energieeffizient laufen, ohne dass der Komfort beeinträchtigt wird. Für das Projekt arbeitet die Stadt mit der Hochschule Offenburg zusammen, wo Studierende der Studiengängen Energiesystemtechnik sowie Mediengestaltung und Produktion die Erklärvideos in Projektarbeit planen und produzieren. Stadt und Hochschule loben dafür einen Wettbewerb aus, der die besten Videos prämiert und der Öffentlichkeit vorstellt. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen erwerben die Studenten interdisziplinäre Kenntnisse und lernen, ihre Fähigkeiten praxisnah einzusetzen. Das Projekt konzentriert sich auf öffentliche Bürogebäude, die Videos und Ergebnisse lassen sich aber auch auf andere Bürogebäude und Nutzergruppen übertragen. Zum Projektabschluss veröffentlichen die Partner deshalb einen Leitfaden für die Produktion von Erklärfilmen zur optimalen Nutzung energieeffizienter Gebäudetechnik. Die bislang erstellten Erklärfilme, sowie weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der Webseite von KLONG K lima- L ehrfilme aus O ffenburg zu N utzerverhalten und G ebäudetechnik.