Zurück zur Übersicht

Energiesparend saniertes Vereinsheim

Mit rund 2000 Mitgliedern ist der PTSV-Jahn einer der größten Freiburger Vereine mit eigenen Sportanlagen und Hallen. Das Vereinsheim jedoch war ein typischer Stahlbetonbau der 1970er Jahre, bei dem durch ungedämmte Fenster und Außenwände viel Energie verloren ging. Nach einer Energieanalyse durch die Energieagentur Regio Freiburg sanierte der Verein das Gebäude, in dem Geschäftstelle und Vereinsgaststätte untergebracht sind. Neben isolierten Wänden und Holzfenstern verfügt das Gebäude jetzt über eine Lüftungsanlage und innovative Technologie um Wärme zurückzugewinnen. Ein Zusatzspeicher bezieht seine Wärme aus den Kälteanlagen. Er ist dem Warmwasserkessel vorgeschaltet und hilft so, das Wasser vorzuheizen.

Das neue Vereinsheim, das annähernd 30 % weniger Energie verbraucht, erhielt 2005 im Rahmen des Freiburger Umweltpreises den Anerkennungspreis und im Jahr darauf den Stern des Sports vom Deutschen Olympischen Sportbund. Mit seinem vorbildlichen Ansatz demonstriert das neu sanierte Gebäude anderen Vereinen, wie sie ihren Energieverbrauch senken können.

Projektdaten

Projektnummer 2002-08
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger PTSV-JAHN-FREIBURG e.V.
Laufzeit Dezember 2002 bis Dezember 2005
Zuschuss 55.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Solare Straßen-/Wegebeleuchtung mit intelligenter Lade-/Licht-/Betriebssteuerung
Gundelfingen

Intelligente LED-Leuchten für Radwege

Zwar legen auch in ländlichen Gegenden viele Menschen kurze Wege gerne mit dem Rad zurück, dort sind aber viele Wege, insbesondere zwischen Ortschaften, schlecht oder gar nicht ausgeleuchtet. Diese ans öffentliche Stromnetz anzuschließen lohnt sich meist nicht. Deswegen statteten die Gemeinden Gundelfingen und Vörstetten einen vielbefahrenen Radweg zwischen den beiden Ortschaften mit einem Netz von solarbetriebenen LED-Leuchten aus. Die Leuchten in diesem autarken System sind mit intelligenten und vernetzten Lade- und Lichtsteuerungen ausgestattet. Das erlaubt es, Leuchtdauer und Intensität flexibel zu bestimmen und die Sonnenenergie in den lichtarmen Wintermonaten optimal zu nutzen. Das geschieht auch bedarfsorientiert. Wenn die Bewegungsmelder erkennen, dass sich ein Radfahrer oder Fußgänger nähert, wird die Beleuchtungsintensität erhöht und die benachbarten Leuchten ebenfalls aktiviert. An speziellen Standorten, z. B. bei einer Bushaltestelle, kann die Beleuchtung an den Fahrplan angepasst werden. Zwar sind die Investitionskosten noch höher als bei konventionellen Leuchtsystemen, da aber Anschluss- und laufende Stromkosten wegfallen und die LED-Leuchten sehr wartungsarm sind, könnte sich die solarbetriebene Version langfristig lohnen. Mit dem Projekt zeigen die beiden Gemeinden eine elegante Lösung, um die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern mit einem autarken und nachhaltigen Beleuchtungssystem zu erhöhen. Fahren Sie doch mal vorbei und überzeugen sich selbst vom Mehrwert und Charme der innovativen Beleuchtung. Details rund um das abgeschlossen Vorheben können Sie dem detailierten Abschlussbericht entnehmen. Drei wesentliche Projekterkenntnisse: Reine kombinierte Geh-/Radwege, ohne Wirtschaftsweg, weit ab von Verkehrsstraßen des öffentlichen Straßenverkehrs können technisch optional/funktional besser und kostengünstiger mit einer solaren Wegebeleuchtung ausgeleuchtet werden. Vorrangig einer sicheren und zuverlässigen Ausleuchtung zu den stark frequentierten Zeiten (früh morgens und in den Abendstunden) ist ein Verzicht auf eine aufwendige Leuchten Steuerung (Schwarmsteuerung) und einer durchgängigen Beleuchtung in den Nachstunden, angebracht. Frühzeitige Einbindung aller von der Maßnahme betroffenen Personen, Angrenzer, Landwirte, Radwegnutzer, Gemeinden und Behörden, ersparen aufwendige Änderungen in der Planung und informieren rechtzeitig über die Planung der solaren Straßen-/Wegebeleuchtung.