Zurück zur Übersicht

Erlebnispfad Wasser im Sulzbachtal

Gemeinsam mit dem NABU und dem Naturpark Südschwarzwald errichtet die Stadt Lahr einen Erlebnispfad Wasser im Sulzbachtal. Der Sulzbach, der in Lahrs Vorbergzone noch weitgehend natürlich fließt, zeigt in diesem Bereich besonders vielfältige Flusslandschaften von sumpfigen, bewachsenen Ufern bis zu felsigen Abschnitten. Mit erlebnispädagogischen Stationen vermittelt der Weg den Besuchern im Alter von sechs bis zwölf Jahren das Ökosystem Bach. Nur durch ein Leitsystem, Trittsteine und Seilbrücken markiert verläuft der Weg oberhalb des Naturbades Sulz flussaufwärts und anschließend wieder über die Wiesen des Tals zurück. Ohne in das geschützte Biotop einzugreifen, vermitteln interaktive Erlebnispunkte Informationen zu Flora und Fauna des Baches. Am ersten grünen Klassenzimmer lädt dann der badenova-Wassertisch zum Experimentieren ein und erklärt spielerisch die Wasseraufbereitung im Sulzbachtal.

In der Rennweghütte, dem Endpunkt des Pfades bietet ein zweites grünes Klassenzimmer Schulklassen vielfältige Arbeitsmaterialien zu Themen wie Wasserverschmutzung und Wasserkreislauf, Wasseraufbereitung.

Außerdem bildet die Stadt Führer aus um die Botschaft des Pfades kompetent weiterzugeben.

Projektdaten

Projektnummer 2009-14
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Stadt Lahr
Laufzeit Januar 2009 bis Dezember 2010
Zuschuss 57.500

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Monitoring von Innendämmung im denkmalgeschützten Stubenareal Freiburg St. Georgen
Freiburg - St. Georgen

Demonstrationsobjekt für die Innendämmung im Freiburger Stubenareal

Die Gebäudedämmung gehört zu den wichtigsten Methoden, um den Energieverbrauchs älterer Häuser zu senken. Bei vielen Gebäuden, besonders wenn sie unter Denkmalschutz stehen, kommt aber nur eine Dämmung von innen in Frage, um historische Fassaden nicht zu verändern. In der Stadt Freiburg beispielsweise fallen zwölf Prozent der Wohngebäude in diese Kategorie. Während sich die Außendämmung in den vergangenen Jahren etabliert hat, haben Handwerker, Hausbesitzer und Architekten bei einer solchen Dämmung von innen noch wenig Erfahrungswerte. Deshalb renoviert die Stadt Freiburg nun das „Stubenareal“ in St. Georgen als regionales und landesweites Demonstrationsobjekt. Dort steht ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex aus dem 16. Jahrhundert, der bisher als Gemeindesekretariat und Gaststätte mit Vereinsräumen dient. Nach der Sanierung stehen auch bisher nicht nutzbare Flächen als Veranstaltungsräume zur Verfügung. Für eine beheizte Fläche von rund 1.300 Quadratmetern senken die Sanierungsmaßnahmen den Primärenergiebedarf von 305 auf 114 Megawattstunden pro Jahr und reduzieren damit den CO2-Ausstoß um 71 Tonnen. In Zusammenarbeit mit dem Beratungszentrum Bauen und Energie in Freiburg, der Energieagentur Regio Freiburg, der Handwerks- und der Architektenkammer sowie den Denkmalbehörden begleitet das Freiburger Umweltschutzamt die Sanierung mit einem ausführlichen Monitoring. Am Anfang steht die Auswahl geeigneter Dämmstoffe durch Simulationsverfahren. Anschließend installieren die Bauherren an kritischen Stellen (Wärmebrücken, Anschlusspunkten oder Balkenköpfen) Messegeräte, um für zwei Jahre unter anderem Feuchtigkeit und Temperatur in der Luft und in den Gebäudeteilen zu messen. Aus der folgenden Datenanalyse entsteht ein Model für andere Projekte und Gebäude. Als Bürgerzentrum mit Gasthaus, geplantem Café und Stadtteilbibliothek ist das Stubenareal ein ideales Demonstrationsobjekt, um Fachpublikum und Laien mit den Methoden der Innendämmung vertraut zu machen. Schautafeln und Videoclips veranschaulichen Material und Methoden. Mehrere Fachtagungen bieten Handwerkern, Architekten, Energieberatern und Bauherren die Möglichkeit, sich umfassender zu informieren. Berichte im Internet und den Printmedien vermitteln das Thema Innendämmung einem breiterem Publikum.

Abenteuercamp im Schuttertal
Lahr-Schuttertal

Abenteuercamp Schuttertal

Schon seit Jahren veranstaltet der gemeinnützige Verein ‚Flitzebogen’ auf einer Wiese in Unterentersbach mehrtägige Naturprojekte für Kinder und Jugendliche. Während die Teilnehmer für einige Tage in Tipis leben, lernen sie mehr über das Ökosystem Wald und Wiese und erfahren, wie wichtig es ist, die Natur nachhaltig zu nutzen. Die gemeinsamen Aufgaben fördern außerdem soziales Lernen und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppen. Das Angebot ist ausgesprochen beliebt und schon lange im Voraus ausgebucht, selbst aus dem Elsass kommen Gäste. Mit rund 1000 Übernachtungen pro Jahr stieß das Camp, das bisher nur sehr einfache sanitäre Anlagen besaß, aber an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Deshalb erweitert der Verein das Lager jetzt zu einem ganzjährigen Angebot und vergrößert so die Kapazitäten. Das neue Camp besteht aus fünf bis sieben Rundzelten mit Feuerstelle, in denen bis zu 40 Personen übernachten können. Tagsüber können sie sich für Tagesprojekte, Seminare oder Workshops im Meetingzelt versammeln. Die Lagerhütte bietet Küche, Toiletten und Waschgelegenheiten und dient als beheizter Schutz- und Aufenthaltsraum. Sie ist ans öffentliche Wassersystem angebunden und mit einem gasbetriebenen Kühlschrank und Herd ausgestattet. Bogenschießplatz, Geländeparcours, Waldwerkstatt und Lehmbaustelle ermöglichen es den Teilnehmern, Natur spannend und nachhaltig zu erleben. Neben den bisherigen Gruppenaufenthalten für Schulklassen oder Vereine bietet das neue Camp auch Tagesaufenthalte oder Kurzurlaub für Familien an. Mehr Informationen auf der Webseite von Flitzebogen e.V.

Nachhaltiger Schulmarktstand
Gernsbach

Nachhaltiger Schulmarktstand

Das Projekt entstand im Rahmen der neu entwickelten Schulart „Berufsfachschule Pädagogische Erprobung“ der Handelslehranstalt Gernsbach und der für diese Schulart gegründeten Schülerfirma. Ziel dieser Schülerfirma ist es das nachhaltige kaufmännische Handeln im Rahmen eines selbstständigen Marktstandes auf dem Wochenmarkt praktisch erlebbar zu machen. Das im Unterricht erlernte Wissen setzen sie in der kaufmännischen Verkaufsabwicklung, der Kassenführung und der Abrechnung auf einem Bankkonto praktisch um. Für den klimaneutralen Transport der regionalen Waren mit einem Elektro-Lastenrad soll auf dem Schulgelände mit Unterstützung von regionalen Unternehmen eine Kleinwindkraftanlage entstehen, sodass der Strom für das Lastenrad regional erzeugt wird. Darüber hinaus soll mit der Kleinwindkraftanlage und dem Elektro-Lastenrad exemplarisch die Vereinbarkeit von kaufmännischem Handeln und einer Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen bewirkt werden. Dieses Projekt dient daher als alternative Unterrichtsform dazu, die Schüler für Veränderungspotenziale zu sensibilisieren und eigenes Handeln anzustoßen. Neues aus dem Projekt: Für Ihre Aktivitäten im Rahmen des Projekts werden die Schüler nun in Stuttgart mit einem Preis im Wettbewerb „Nachhaltiges Wirtschaften“ ausgezeichnet. Bei der Ehrung am 28. November durch das Umwelt- und das Kultusministerium erhalten die Schüler nicht nur ein Preisgeld von 500 Euro, sondern auch einen Workshop in der L-Bank. Überreicht wird die Urkunde von Staatssekretär Dr. Andre Baumann. Zudem hat es das Projekt der HLA Gernsbach unter die TOP 10 des StartGreen@School-Award geschafft, wo nun über die Halbfinalisten online abgestimmt werden kann. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geld- und Sachpreise in Höhe von 5.000 Euro. Die feierliche Preisverleihung findet am 20. November 2019 im Bundesumweltministerium in Berlin statt.