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Holz-BHKW liefert Fernwärme für Freiburg

2002 errichtete die Freiburger Kraft und Wärme GmbH, eine Tochtergesellschaft der Badenova, im Vauban ein mit Holzhackschnitzeln befeuertes BHKW. Das Kraftwerk, das über Fernwärmeleitungen die Wohngebiete Vauban und Solarsiedlung versorgt, verwendet unbehandeltes Holz, das in der Region bei der Wald- und Landschaftspflege anfällt.

Dadurch, dass Holz CO2-neutral verbrennt und beim Transport zu den Nutzern relativ wenig Wärme verloren geht, erzeugt das BHKW effizient und klimafreundlich Strom und Wärme. Besonders wirksame Elektrofilter verringern die Emissionen der ohnehin schadstoffarmen Anlage nochmals, so dass sie selbst den hohen Standards für Wohngebiete entspricht.

Projektdaten

Projektnummer 2001-07
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Freiburger Kraft und Wärme GmbH
Laufzeit Januar 2002 bis Dezember 2002
Zuschuss 250.000

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Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Biodiversität und regenerative Energie am Kahlenberg
Ringsheim

Biomasse aus der Landschaftspflege

Unterstützt vom Innovationsfonds, hat sich die Deponie Kahlenberg große Mengen an Grünschnitt an. Diese Biomasse aus der Landschaftspflege bleibt trotz einiger Pilotprojekte, beispielsweise in Bad Säckingen, oft noch ungenutzt. Als nachwachsender regionaler Rohstoff bietet diese Biomasse jedoch ein zusätzliches Potential zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energieerzeugung. Das Zentrum Kahlenberg erstellt nun ein Konzept, in dem für verschiedene Grünflächen durch eine auf Artenvielfalt orientierte Landschaftspflege die Biodiversität verbessert, die dabei gewonnene Biomasse optimal geerntet, gelagert und in einem Biomassekessel verbrannt wird. Dabei trocknen die Betreiber die Biomasse konventionell (Trockenhalmgut) und verbrennen sie bedarfsgerecht in einer Anlage mit einer Leistung von 300 kW thermisch. Die erzeugte Wärme wird ins Ringsheimer Fernwärmenetz eingespeist. Durch moderne Filter und eine speziell an die Brennstoffeigenschaften angepasste Brennkesseltechnik liegen die Schadstoffemissionen deutlich unter den Grenzwerten. Anders als beim Vergasen von Biomasse, muss der Kessel nicht ständig laufen und kann den trockenen Brennstoff je nach Bedarf verfeuern. Die Verantwortlichen optimieren die Biodiversität von Grünflächen, verbessern Filter, Verbrennung und Lagerung der Biobrennstoffe und analysieren außerdem, wie sich der Mahdzeitpunkt auf die Brennstoffeigenschaften auswirken. In Zukunft kann Energie aus Biomasse die Energie aus der Deponiegasverwertung ersetzen, die in Zukunft durch die schwindenden Deponiegasmengen in immer kleineren Mengen anfällt. Das Projekt zeigt so innovative Wege auf, um Artenreichtum in heimischen Kulturlandschaften zu erhalten und zu erweitern, sowie nachhaltige Biomasse zu produzieren und hochwertig zu verwerten, ohne in Landwirtschaft oder Siedlungsplanung einzugreifen. Einen ergänzenden Überblick erhalten Sie durch die im Projekt entstandenen Infotafel (JPG, 1.5MB) .

 LED-Flutlicht Endingen
Endingen

Flutlichter für den Endinger Sportplatz

In den letzten Jahren haben einige Städte und Gemeinden ihre herkömmlichen Straßenbeleuchtungen mit LED-Leuchten ersetzt. Diese sind wartungsarm, energieeffizient und – mangels UV- und Streulicht – auch insektenfreundlich. Für Sportplätze ist die LED-Technologie aber noch kaum erprobt. Dort müssen größere Flächen ausgeleuchtet werden; leistungsfähige Lampen in diesem Bereich sind noch teuer und kaum im Einsatz. Um die Leistungsfähigkeit der jungen Technik zu demonstrieren, stattete die Gemeinde Endingen nun ihren Sportplatz mit LED-Technologie aus. Sie tauschten die bisherigen 8 Leuchten à 20 Kilowatt Leistung durch 12 LED-Lampen mit je 0,6 Kilowatt aus. Die Leuchten sind durchschnittlich 700 Stunden im Jahr im Einsatz, besonders im Winter und Herbst. Dabei sparen sie etwa 9500 Kilowattstunden und 5,2 Tonnen CO2 gegenüber der alten Beleuchtung ein. Stadionbesuchern macht das Projekt die LED-Technologie für Großanlagen bekannt. Darstellung dreier wesentlicher Erkenntnisse aus dem Projekt Die LED-Technik ist gerade auch für Sportanlagen gut geeignet und kann hohe Einsparungen erzielen. Zu beachten sind allerdings Jahresnutzungszeiten einer solchen Anlage. Je höher diese sind, umso besser die Wirtschaftlichkeit und Amortisationszeit der Anlage. Die Lichtqualität ist viel besser; mehr Lumen liegen vor und damit mehr Lux; außerdem ist das Licht sofort vorhanden und kann beliebig oft und schnell geschaltet werden. Weitere positive Umweltwirkungen sind die Insektenfreundlichkeit und geringeres Streulicht.