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Ist Ihr Dach sonnenklar?

Viele Hausbesitzer denken darüber nach, auf ihrem Dach eine Solaranlage zu installieren. Um schnell festzustellen, ob ihr Haus grundsätzlich geeignet ist, stellt ihnen in die Stadt Freiburg nun eine innovative Entscheidungshilfe zur Verfügung. Aus Luftbildern, gewonnen mit Laserscannern und bereitgestellt vom geographischen Informationssystem GIS des Landes Baden-Württemberg, erarbeitete die Stadt unter dem Namen FREE Sun ein Beratungsangebot im Internet, anhand dessen Interessierte ablesen können, ob ihr Hausdach für eine Solaranlage in Frage kommt. Die Karte, die im Internet abrufbar ist, berücksichtigt dabei Faktoren wie die Sonneneinstrahlung pro Jahr und Quadratmeter, den mögliche Ertrag, Abschattung oder Dachausrichtung.

Um die Freiburger mit der vorbildlich einfachen Internet-Anwendung vertraut zu machen und zu ermutigen, in eine Solaranlage zu investieren, unterstützte eine umfassende Kampagne das Projekt. Dazu gehörte unter anderem ein Gewinnspiel unter den ersten 40 Hausbesitzern.

Unter www.freiburg.de/freesun finden Freiburger Hausbesitzer ihr Dach und können sich informieren, ob es für eine Solaranlage geeignet ist.

Projektdaten

Projektnummer 2008-15
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Stadt Freiburg
Laufzeit bis Dezember 2011
Zuschuss 41.500

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Freiburger CO2- Diät
Freiburg

Freiburger CO2- Diät

Was kann ein Einzelner dagegen tun, dass das Klima immer wärmer wird? Bei dieser Frage hilft die Freiburger CO2-Diät, bei der das Umweltschutzamt in Zusammenarbeit mit Energieberatern, Architekten und Handwerkern konkrete Hinweise gibt, wie jeder Tag für Tag dazu beitragen kann, das Klima zu schützen. Im ersten Schritt schärfen sie dafür das Bewusstsein, wie viel CO2 ein Mensch am Tag, sei es unterwegs im Auto oder daheim beim Kochen, überhaupt produziert. Mit dem ‚persönlichen CO2-Fußabdruck’ können Interessierte das für die Bereiche Mobilität, Konsum, Wohnen und Ernährung bereits seit Sommer 2007 online auf der Homepage berechnen. Nach der Analyse stellt die zweite Komponente ‚Bewusst Handeln’ ein Paket aus Tipps und Informationen vor, die helfen, den Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Adresslisten wie die Grünen Seiten Freiburg mit Energieberatern, Handwerkern oder Secondhandläden gehören ebenso dazu wie Informationen zu Radwegen, dem öffentlichen Nahverkehr oder zum klimafreundlichen Einkaufen. Eine Aktionsplattform stellt besonders vorbildliche Projekte vor, die die Stadt beim Wettbewerb für erfolgreiche CO2-Sparer prämiert. Nicht alle Quellen, die CO2 verursachen, lassen sich einfach beseitigen. Deshalb bietet die Stadt im letzten Baustein umweltbewussten Bürgern an, ihre CO2-Emissionen auszugleichen, indem sie in einen Fond einzahlen. Dieser unterstützt klimafreundliche Projekte, unter anderem ein kleines Wasserkraftwerk in Honduras und ein Biomassekraftwerk in Indien, das Kleinbauern mit Ernteresten aus dem Senfanbau beliefern.