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Lernen außerhalb der Schule

Wenn es darum geht, Kindern einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln, beschränkt sich der Unterricht heute nicht mehr nur auf die Klassenzimmer. Dafür wünschen sich Lehrer eine einfache Übersicht darüber, in welchen Museen oder Unternehmen der Region sie ihren Schülern Technik und Umweltschutz nahe bringen können. Mit dem ScienceNet stellt das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg seit 2007 unter www.sciencenet-freiburg.de nun ein übersichtliches Internetportal bereit.

Dazu recherchierten Mitarbeiter der Ökostation Freiburg sämtliche in der Region vorhandenen Angebote und Projekte und katalogisierten sie, so dass Lehrer auf einen Blick erkennen, für welche Altersgruppe und welchen Lehrplan sie sich eignen. Zu den aufgeführten Objekten gehört Bekanntes wie der Mundenhof oder das Planetarium aber auch Angebote an der Universität, in Wasserkraftwerken oder an Standorten von BHKW. Ständig aktualisiert, richtet sich die Datenbank überwiegend an Schulen in Freiburg sowie den angrenzenden Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald.

ScienceNet ist mittlerweile im Rahmen der UN Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung als vorbildliches Projekt zertifiziert

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage.

Projektdaten

Projektnummer 2006-12
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Stadt Freiburg
Laufzeit April 2006 bis Dezember 2007
Zuschuss 47.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

geowindow100
Buchenbach

Geologische Abläufe sichtbar machen

Der Wasserkreislauf ist ein komplexer und dynamischer Prozess, abhängig von geologischen Gegebenheiten, Klima und, nicht zuletzt, von menschlichen Eingriffen. Dies im Unterricht anschaulich und verständlich darzustellen ist eine große Herausforderung, nicht zuletzt weil die meisten Lehrbücher nur statische Schemata darstellen. Der Geologe und Pädagoge Mathias Faller entwickelte deshalb das Geowindow; ein Modell, mit dem Lehrer und Schüler komplexe geologische und biologische Phänomene dynamisch nachbilden, manipulieren und beobachten können. Ein geowindow besteht aus einem nach oben geöffneten Rahmen, der zwei Glasfenster umfasst. Von oben oder über die seitlichen Ventile kann man mit verschiedenen Materialien wie Sand, Gestein oder Naturmaterialien selbständig verschiedene Szenarien schrittweise imitieren, zum Beispiel vulkanische Aktivität, Grundwasser in verschiedenen Gesteinsschichten und Bodenarten, die Tektonik des Oberrheingrabens oder die Entstehung von Ressourcen wie Erdgas oder Erdöl. Im Projekt entwickelte Matthias Faller das Geowindow zur Serienreife und ergänzte einzelne Komponenten. Mit einem mobilen Bildungsmodul zum Thema Grundwasser und Wasserkreislauf stellte er das Geowindow an rund 100 Schulen, Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Veranstaltungen vor. Mit Erfolg, nicht nur in Deutschland. Auch Bestellungen aus Tschechien, England und den Niederlanden sind schon eingegangen. Drei wesentliche Erkenntnisse: •Ohne die Förderung aus dem Innovationsfond Klima & Wasserschutz und die Kooperation mit badenova bei der Bildungsarbeit hätte das geowindow keine Chance für eine erfolgreiche Weiterentwicklung und Markteinführung gehabt. •Geowindow schließt eine Lücke in der didaktischen Vermittlung von Geosystemen, Stoffkreisläufen und macht die Themenkreise Grundwasser und nachhaltige Entwicklung für alle Altersstufen begreifbar. •Die geowindow-Termine brachten Menschen jeden Alters zusammen, regten an zum Lernen und Austausch zur nachhaltigen Entwicklung und zur Weiterentwicklung des GeoWindow. Weiterführende Informationen und anschauliches Bildmaterial finden Sie auch auf der Projektseite des Herstellers.