NETZCOM – Netzdienliche CO2-Methanisierung für die Energie- und Rohstoffwende
Grüner Wasserstoff trifft CO₂: Biologische Methanisierung wandelt Emissionen in speicherbare Energie um
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| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektname | NETZCOM – Netzdienliche CO2-Methanisierung für die Energie- und Rohstoffwende |
| Projektnummer | 2025-B-003 |
| Projektart | Bau & Anwendung |
| Umsetzung durch | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg |
| Laufzeit | bis |
| Fördersumme | 199.982 € |
Klimaschädliches CO₂ als Ressource nutzen
Das Projekt „NETZCOM“ verfolgt das Ziel, ein Verfahren zur biologischen Methanisierung weiterzuentwickeln, bei dem Mikroorganismen aus grünem Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid (CO₂) Methan erzeugen. Damit wird CO₂ aus Abgasen nicht nur gebunden, sondern als wertvoller Rohstoff nutzbar gemacht – ein entscheidender Beitrag zur Klimaneutralität und zur nachhaltigen Energieversorgung.
Methan aus Abgasen: Energie speichern und Infrastruktur nutzen
Bei der biologischen Methanisierung wandeln Mikroorganismen grünen Wasserstoff und CO₂ aus Abgasen in Methan um. Dieses Verfahren hilft gleich doppelt beim Klimaschutz: Es recycelt klimaschädliches CO₂ und erzeugt gleichzeitig speicherbare Energie. Das Methan kann in der bestehenden Erdgasinfrastruktur gespeichert und bei Bedarf genutzt werden – etwa zur Stromerzeugung. Die Technologie lässt sich in bestehende Biogas- und Klärgasanlagen integrieren, ohne dass die Gase aufwendig gereinigt werden müssen.
Innovatives Verfahrenskonzept
Die Hochschule Offenburg hat ein neuartiges Verfahrenskonzept entwickelt, das einen Low-Cost-Elektrolyseur und einen patentierten Methanisierungsreaktor kombiniert. Dieser nutzt hydrostatische Druckunterschiede zur Gaslösung und Entgasung, was den Energiebedarf senkt. Innerhalb des Projekts wird die Anlage an der Kläranlage des AZV Kinzig- und Harmersbachtal unter Realbedingungen getestet, um technische und wirtschaftliche Kennwerte zu ermitteln und neue industrielle Anwendungsfelder zu erschließen.
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