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Partnerschaft für Klimaschutz am Oberrhein

Mit dem Ziel, die vielfältigen Klimaschutzprojekte in der Region zu vernetzen und Bürgern und Kommunen einen schnellen Überblick zu ermöglichen, bildete sich 2006 die ‚Partnerschaft für Klimaschutz am Oberrhein’. In ihr schlossen sich mehr als 80 Gemeinden, Städte und Kreise und über 50 Institutionen, Banken, Energieversorger und Unternehmen zusammen um, den Energieverbrauch zu senken, das Klima zu schützen und die regionale Wirtschaft zu fördern.

Das Projekt kann schon erste Erfolge nachweisen: 2006 stieß es im Bereich regenerative Energien Folgeinvestitionen von einer Milliarde Euro an und förderte damit die regionale Wirtschaft. Im Januar 2010 wurde die Gründung des Vereins „Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V.“ beschlossen und 2011 ein bis 2015 reichender Masterplan als strategische Orientierung und zur Festlegung der Kommunkationsstrategie entwickelt sowie verabschiedet.

Über die Homepage der Partnerschaft.stehen Ihnen tiefergehende Informationen zum Verein „Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V.“ zur Verfügung.

Projektdaten

Projektnummer 2008-21
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Handwerkskammer Freiburg
Laufzeit bis Dezember 2013
Zuschuss 250.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Nachhaltige Energienutzung und Energiekompetenz an Jugendhilfeeinrichtungen
Riegel

Energiekompetenz an Jugendhilfeeinrichtungen

Bildungsprojekte, die zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie erziehen, gibt es schon viele. Sie entstehen bisher jedoch überwiegend im Schulbereich und beschränken sich oft auf den Unterricht. Für Jugendhilfeeinrichtungen und in der Ganztagesbetreuung hingegen existieren bisher noch kaum Konzepte. Dabei sind die Einflussmöglichkeiten in Heimen oder Wohngruppen, wo Kinder und Jugendliche in den verschiedensten Lebensbereichen und Alltagssituationen Unterstützung erfahren, besonders groß. Das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Anton in Riegel hat dieses Potential erkannt und entwickelte ein Konzept zur nachhaltigen Energienutzung und Energiekompetenz in Jugendhilfeeinrichtungen. Über sein breitgefächertes Angebot, das von der Beratung über verschiedene Wohngruppen bis hin zur eigenen Schule reicht, kann das 1861 gegründete Zentrum eine besonders große und vielfältige Zielgruppe ansprechen. Das Konzept wurde zusammen mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) und dem Verein Solare Zukunft e. V. entwickelt. Es setzt an verschiedenen Punkten an: Die neue Heizungsanlage senkt den Energieverbrauch, gleichzeitig ist sie Teil eines Energieparcours, durch den die Mitarbeiter auch externe Besucher führen können. Die eingesparten Energiekosten helfen dabei, weitere Maßnahmen zu finanzieren: Die Mittel kommen dem Zentrum sowie den Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen zu Gute. Auch weitere Energiesparmaßnahmen und die Schulungen der Mitarbeiter finanziert das Modell. Sowohl die Mitarbeiter als auch die betreuten Kinder und Jugendlichen, die an allen Projektschritten aktiv beteiligt sind, werden damit zu Experten für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. In Workshops können sie das entstehende Modell an andere Caritaseinrichtungen vermitteln. Darüber hinaus ist die Kombination aus Sanierung und Bildungskonzept Vorbild für andere Jugendhilfsprojekte. Unter www.energie-riegel.com stellt das Projektteam sich und seine Ziele vor.