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Regiowasser e. V bündelt Wasserkompetenz

Erstmals in Deutschland bringt der Verein Regiowasser alle regionalen Akteure der Wasserwirtschaft zusammen. Mit dem übergreifenden Ziel, eine nachhaltige Wasserwirtschaft zu schaffen, treffen sich beispielsweise Vertreter der Umwelt-, und Gesundheitsämter, des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht sowie die Institute für Landespflege und Hydrologie der Universität Freiburg regelmäßig.

Die Projekte, die Regiowasser e. V. anstößt und begleitet, sind vielfältig: Vor allem das Zusammenspiel von Naturschutz, Naherholung und Industrie an regionalen und internationalen Gewässern wie Dreisam oder Rhein beschäftigt die Mitglieder. Aber auch jenseits der deutschen Grenzen ist Regiowasser aktiv: Im Juni 2005 fuhr die MS Reinwater, ein Schiff des internationalen Rheinnetzes, von Rotterdam nach Basel und versorgte die Schulen in den Anrainerstaaten mit Unterrichtsmaterial. Außerdem unternimmt der Verein wissenschaftliche Studien und engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit.

Indem er die Beteiligten vernetzt und neue Kooperationen initiiert, trägt Regiowasser e. V. dazu bei, das Bewusstsein für eine umweltfreundliche Wasserwirtschaft zu stärken.

Mehr Informationen auf der Homepage von Regiowasser e. V.

Projektdaten

Projektnummer 2001-03
Projektart Forschung und Studien
Projektträger Regiowasser e. V.
Laufzeit August 2002 bis Juli 2005
Zuschuss 172.039

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Regionales Konzept zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien und zur Reduzierung der CO2-Emissionen
südlicher Oberrhein

Energieatlas - Verbrauch und Potential der Region

Seit 2008 zur Partnerschaft ‚Klimaschutz am Oberrhein’ zusammengefasst, hatten es sich die die Landkreise Ortenau, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie der Stadtkreis Freiburg schon vorher zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch zu senken. Unterstützt durch die Energieagenturen aus Freiburg und Offenburg erarbeiten die Kreise des Regionalverbandes südlicher Oberrhein deshalb ein regionales Entwicklungskonzept und verwendet dieses Planungsinstrument erstmals mit Schwerpunkt auf den erneuerbaren Energien. Teil 1, der Energieatlas Region Südlicher Oberrhein, der sich auf Daten der Verwaltungen und Energieversorger stützt, beschreibt den gegenwärtigen Zustand. Er stellte fest, dass die Region pro Jahr 24.000 Gigawattstunden Energie benötigt, was in etwa 2,4 Millionen Litern Heizöl entspräche. Tatsächlich macht das Öl nur noch 28 Prozent aus während Erdgas ein gutes Drittel beansprucht. Die Industrie verbraucht knapp ein Drittel, die Privathaushalte knapp die Hälfte der Energiemenge, wobei der Atlas besonders im Immobilienbereich große Einsparpotentiale feststellt: Dort verbrauchen die Gebäude, die älter sind als die Wärmeschutzverordnung von 1984, über 80 % der Energie. Indem man die Gebäude besser dämmt oder klimafreundliche Heizoptionen einbaut lässt sich dieser Wert wesentlich reduzieren. Insgesamt kann die Region ihren Energieverbrauch halbieren, indem sie beispielsweise noch stärker Kraftwärmekopplung oder alternative Energiequellen wie Wasser oder Biomasse nutzt. Das ist das Ergebnis der langfristigen Klimaschutzstrategie, mit dem sich der zweite Teil der Studie beschäftigt. Mit der ausführlichen Studie sowie den konkreten Plänen, Energie effizienter einzusetzen und mehr erneuerbare Energiequellen zu verwenden ist der Regionalverband südlicher Oberrhein Vorbild für andere Regionen. Auf einer regionalen Ebene betrachtet, veranschaulicht das Projekt, das immense Marktpotential, das sich im Bereich klimafreundlicher Technologie für das lokale Handwerk ergibt. Mehr Informationen auf der Homepage des Projektes .